Wegen Home Office: Verkehrspersonal fordert Finanzhilfen der öffentlichen Hand

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Angestellte im öffentlichen Verkehr sollen nicht unter coronabedingten Sparmassnahmen leiden müssen, so die Gewerkschaft. (Symbolbild) © Keystone

Die Gewerkschaft des Verkehrspersonals (SEV) hat Bundespräsidentin Simonetta Sommaruga einen Brief geschrieben, um ihre Besorgnis auszudrücken. Die Verkehrsunternehmen müssten 2020 mit einem Minus von rund 1,5 Milliarden Franken rechnen, wird SEV-Präsident Giorgio Tuti in einer am Montag veröffentlichten Mitteilung zitiert.

Hintergrund ist die Empfehlung des Bundesrates, wegen der Pandemie wo immer möglich im Home Office zu arbeiten. Der SEV unterstütze dies, befürchte aber weitere Verluste für den öffentlichen Verkehr, so die Gewerkschaft.

Wenn die Betriebe den Gürtel enger schnallen müssten, geschehe dies oft zulasten des Personals. «Das Personal hat jedoch auf dem Höhepunkt der Krise seine Aufgabe beispielhaft gemeistert, wie üblich», gibt Giorgio Tuti zu bedenken. Der SEV fordert unter anderem eine Kompensation auch für die Ausfälle im Fernverkehr.

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