Auch 801 Jahre lassen sich zünftig feiern

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Mit dieser Schenkungsurkunde überträgt im Jahr 1220 Burchardus, «der ehrwürdige Probst von Schönenwerd», «ein Gut von sechs Schupposen (Kleinbauernhöfen) in Staffelbach und zwei in Schöftland» der Kirche St. Urban. Bild: zvg

«Brücken schlagen» ist das Motto des Staffelbacher Dorffestes, das dieses Jahr während dem Auffahrtswochenende hätte stattfinden sollen. Die Brücken abbrechen, weil das Fest nicht stattfinden konnte, wollen die Staffelbacher nun aber nicht. Das Fest ist um ein Jahr verschoben. Vom 18. bis 20. Juni wollen die Staffelbacher 800+1 Jahre feiern. «Wir sind guter Dinge. Ob das Fest wirklich stattfinden kann, entscheiden wir aber erst im Januar», sagt OK-Präsident Fritz Müller. Das Programm steht, die Bands sind gebucht. Die Sponsoren haben zugesagt, das Fest auch im nächsten Jahr noch zu unterstützen. Nun gilt es abzuwarten und zu hoffen, dass die Corona-Situation bis im Januar klarer ist.

Erstmal erwähnt 1220 – gleichzeitig mit Schöftland

1220 ist Staffelbach erstmals auf einer Urkunde erwähnt worden. Ebenfalls erwähnt auf dieser Urkunde ist Schöftland. Die Feier zu 800 Jahre Schöftland ist am 20. und 21. August des nächsten Jahres geplant. Gleich drei Tage dauert das Fest in Staffelbach. Es startet mit drei Böllerschüssen am Freitag um 16 Uhr. Anschliessend sind die Food- und Genussmeile, die Ausstellung 800 Jahre Staffelbach und die Kaffeestube geöffnet. Um 19.30 Uhr ist der Festakt in der Mehrzweckhalle geplant. Der Samstag gehört dann den Familien mit einem Plauschwettkampf auf der Spielwiese und dem «Schnellsten Staffelbacher». Am Sonntag findet ein Töffligot- tesdienst statt mit anschliessender Ausfahrt und Prämierung. Auftreten werden an den drei Tagen die Bands Trottinett und Has im Gras sowie die «Donschtigshöckler», das Trio Holdrio und die «Fetzentaler». Und natürlich darf der Lunapark auf dem Parkplatz der Mehrzweckhalle nicht fehlen.

Dorfchronik wird im nächsten Jahr gedruckt

Im Rahmen des Staffelbacher Dorffestes soll die neue Dorfchronik vorgestellt werden. Es ist die dritte Chronik, die über die Dörfer Staffelbach und Wittwil erscheint. «Sie stützt sich in vielen Themen natürlich auf die beiden Vorgängerinnen, ist aber mehr als nur eine Überarbeitung oder Nachführung. Die Chronik erfährt beispielsweise einen komplett neuen thematischen Aufbau», sagt Frau Vizeammann Karin Hürzeler. Sie ist Teil der fünfköpfigen Chronikkommission, zu der auch Historiker Markus Widmer-Dean gehört. Er ist Autor der Chronik und hat im Rahmen seiner Recherchen verschiedene Personen interviewt. Bis Ende Jahr soll die Chronik inhaltlich abgeschlossen sein. Aufgrund der Verschiebung des Dorffestes blieb etwas mehr Zeit, um an der Chronik zu arbeiten. «Der Umfang des Buches und die Inhalte ändern sich durch die Verschiebung nicht», sagt Karin Hürzeler. In Druck gehen wird das Buch dann im nächsten Jahr, sodass die Chronik dann tatsächlich vorgestellt werden kann – mit oder ohne Dorffest.

Ein kurzes Interview mit Gemeindeammann Max Hauri finden Sie hier.

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