Darüber stimmt Oftringen an der Urne ab

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Aus pädagogischen und planerischen Gründen entschied sich die Behörde, den zentralen Standort Oberfeld weiter auszubauen. (Archivbild)

OftringenFrühzeitig hatte sich der Oftringer Gemeinderat entschieden, die Winter-Gemeindeversammlung ebenfalls ausfallen zu lassen und dafür eine Urnenabstimmung zu den wichtigen Geschäften durchzuführen. Zu ungewiss gestaltete sich die Situation aufgrund des Coronavirus. Und so werden die Stimmberechtigten am Sonntag, 29. November, an die Urne gerufen. 

Sie entscheiden über vier Vorlagen: Neubau Primarschulhaus für 6,1 Mio. Franken, definitive Einführung Tagesstrukturen für die schulergänzende Kinderbetreuung in der Gemeinde, Teilrevision der Gebührenordnung in Brandschutzangelegenheiten sowie das Budget 2021 Einwohnergemeinde mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 113%. Das Budget rechnet mit einem Plus von knapp 260 000 Franken. 

Der Schulhaus-Neubau ist nötig, weil die Oftringer Primarschüler mehr Platz brauchen. Das hat die Analyse des Schulraums ergeben. Im Schuljahr 2021/22 werden 40 Primarschulklassen geführt werden, 2022/23 werden es 41 sein. Aktuell sind es 40 Klassen. Das Szenario «Moderat» geht von einem Wachstum von 1,1 Prozent bis ins Jahr 2032 aus, was gut 45 Primarschulklassen entspricht. Das Szenario «Hoch» geht von einem Wachstum von 1,75 Prozent respektive 52 Primarschulklassen aus. Weil zudem Aarburg die Bezirksschüler neu nach Oftringen schickt, müssen im Juni/Juli 2022 die Räume im Bezirksschulhaus, die derzeit von der Schulleitung genutzt werden, in zwei Klassenzimmer umgewandelt werden. 

Der zentrale Standort Oberfeld wird ausgebaut 

Drei Standorte standen für den geplanten Schulhaus-Neubau zur Diskussion: Oberfeld, Sonnmatt und Küngoldingen. Aus pädagogischen und planerischen Gründen entschied sich die Behörde, den zentralen Standort Oberfeld weiter auszubauen. Das neue Schulhaus soll an der Kirchstrasse – in der Ecke zwischen Pavillon und Sekundarschulhaus – zu stehen kommen. Geplant ist eine Grundwasser-Wärmepumpe, mit der das Schulhaus im Winter geheizt und im Sommer gekühlt werden kann, denn der Kühleffekt wird im Sommer je länger desto wichtiger. Die Methode wird Freecooling genannt. Im Übrigen soll das Gebäude so gebaut werden, dass es bei Bedarf seitlich erweitert werden kann. Unterstützung erhält das Projekt von sämtlichen Parteien in Oftringen. Das Geschäft zur Annahme empfehlen auch die Geschäftsprüfungskommission und die Finanzkommission. 

Ebenso stehen die Parteien und die Kommissionen hinter der definitiven Einführung der Tagesstrukturen, die FDP allerdings eher widerwillig. Sie will die Kosten im Auge behalten. 

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