Oftringen von A bis Z – von A wie Autobahn bis Z wie Zusammenschluss

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A wie Autobahn 

Seit den Sechzigerjahren gehört sie zum Ortsbild von Oftringen: die Autobahn. Die Gemeinde verfügt über einen Autobahnanschluss und ist somit verkehrstechnisch bestens erschlossen. Allerdings bringt diese Lage nicht nur Vorteile. «Mit dem Bau der Autobahn wurde damals unser Dorf jäh zerschnitten», sagte Gemeindeammann Hanspeter Schläfli kürzlich in einem Interview. Der Gemeinderat hat daher beschlossen, eine Überdeckung der Autobahn anzustreben. So könnten die beiden Ortsteile wieder zusammenwachsen. Allerdings ist die Realisation eines solchen Projekts erst nach dem Ausbau der A1 auf sechs Spuren vorgesehen. Und dieser ist laut Bundesrat für die Zeit nach 2040 geplant. 

B wie Badi 

Im Untergeschoss der Mehrzweckhalle befindet sich ein Lehrschwimmbecken. Badegäste jeden Alters geniessen im Becken das Schwimmvergnügen. Das gemeindeeigne Hallenbad ist seit Mitte Oktober bis Ende Mai jeweils donnerstags von 19 bis 21.45 Uhr für die Bevölkerung geöffnet. 

C wie Cinema 

Im April 2006 öffnet das Unterhaltungszentrum Fun-Maxx in Oftringen seine Türen. Das Gebäude im Pfaffenäcker war als Grossraumdisco mit Kinosälen ausgelegt und sollte Menschen aus der ganzen Schweiz nach Oftringen locken. Doch das Konzept floppte, die Betreibergesellschaft ging Konkurs. Konrad Schibli, auch bekannt als «Kinokoni», ersteigerte 2012 den Entertainment-Komplex. Das Gebäude heisst heute You Event Center und die Kinosäle sind zum wichtigsten Standbein geworden. 

D wie Dorfbach 

Er ist so etwas wie das grüne Band durch Oftringen: der Dorfbach. Das Gewässer ist rund fünf Kilometer lang und fliesst neben Oftringen auch durch die Gemeinden Walterswil und Aarburg. Dort mündet er in den Mühletych, der dann in die Aare strömt. Der Dorfbach wurde 1975 renaturiert. 

E wie Energiestadt 

Seit 2003 trägt Oftringen das Label «Energiestadt». Es ist die Anerkennung für realisierte energiepolitische Massnahmen und der Leistungsausweis für eine konsequente und ergebnisorientierte Energiepolitik. Alle vier Jahre werden das Label und die Leistungen der letzten Periode überprüft. 

F wie Fasnacht 

Lange war die Fasnacht ein fester Eintrag im Veranstaltungskalender der Gemeinde. 1981 fand zum ersten Mal eine Fasnacht in der EO-Tiefgarage statt. Ab 2007 konnte der närrische Anlass aus feuerpolizeilichen Gründen nicht mehr an diesem Ort durchgeführt werden. Das Ausweichen auf andere Veranstaltungsorte in der Gemeinde brachte nicht den gewünschten Erfolg. Und so reduzierte sich die Fasnacht ab 2016 auf eine Beizenfasnacht, die 2020 zum letzten Mal durchgeführt wurde. 

G wie Garten 

An der Tanngrabenstrasse befinden sich die Oftringer Familiengärten «Alp». Das Areal hat 38 Parzellen, die als Schrebergärten genutzt werden. Verwaltet und vermietet werden die Gärten durch den Gartenverein Oftringen. Dieser wiederum hat das Land von der Gemeinde gepachtet. 

H wie Hochhaus 

Es ist das Wahrzeichen von Oftringen: das EO-Hochhaus. Erbaut wurde das markante Gebäude 1970. Heute sind im Hochhaus Wohnungen, mehrere Geschäfte und eine Bankfiliale beheimatet. Das 70 Meter hohe EO-Gebäude gehörte lange zu den höchsten Gebäuden des Landes. 

I wie Information 

Sechs Mal jährlich erscheint das «Oftringer Bulletin». Es wird durch die Vereinigung der Ortsvereine Oftringen und Küngoldingen und dem Gewerbeverein Oftringen herausgegeben. Die Leser finden darin spannende Informationen und Neuigkeiten aus dem Oftringer Gewerbe und dem Vereinsleben. 

J wie Jubiläumsbuch 

Die Oftringer Bezirksschule feiert heuer ihr 50-Jahr-Jubiläum. Zum runden Geburtstag erhält die Schule ein besonderes Geschenk: ein Jubiläumsbuch. Ein Redaktionsteam, bestehend aus den fünf ehemaligen respektive aktuellen Oftringer Bezirksschullehrern Teresina Locatelli, Mischa Kulhanek, Ursula Treyer, Richard Gresch und Ernst Bechter, hat unzählige Stunden Recherchearbeit investiert. Nach zwei Jahren Arbeit ist mit dem Buch ein umfassender Blick auf die Geschichte der Bezirksschule gelungen. Die geplante Buchpräsentation mit Podiumsgespräch Ende November musste aufgrund von Corona abgesagt werden. Das Jubiläumsbuch wird aber ab 27. November bei der Schulverwaltung der Bezirksschule erhältlich sein. 

K wie Kirche 

Erst 1920 wurde in Oftringen eine selbständige reformierte Kirchgemeinde gegründet. Bis dahin hatten die Oftringer Reformierten der Kirchgemeinde Zofingen angehört. Die Gottesdienste hatten unter anderem im Schul-und Gemeindehaus Oberfeld stattgefunden. Der Bau einer eigenen Kirche war jahrelang ein umstrittenes Thema. 1933 schliesslich erfolgte die Grundsteinlegung für den Bau der heutigen reformierten Kirche, die 1934 offiziell eingeweiht wurde. 

L wie Looweiher 

Der Looweiher ist einer der beliebtesten Naherholungsgebiete in der Gemeinde. Der idyllische Ort zieht viele Besucher an. 1975 wurde der verlandete Weiher wieder in Stand gestellt. Die Gemeinde sprach dafür einen Kredit von 56 000 Franken. Neben verschiedenen Wasserpflanzen wurden über 300 einheimische Sträucher rund um den Weiher gepflanzt. Der Natur- und Vogelschutzverein Oftringen, der den Weiher betreut, führt jedes Jahr eine Looweiher-Besichtigung durch. 

M wie Museum 

Das Oftringer Ortsmuseum besteht aus zwei Gebäuden. Im Hochstudhaus wird das Leben der ländlichen Bevölkerung in Oftringen aufgezeigt. Im «Alten Löwen» werden die geschichtlichen Hintergründe zum Ort und zu seinen Bewohnern thematisiert. Das Museum sammelt zudem Gegenstände sowie Filme und Fotos rund um das Leben in Oftringen und der Ortschaft. Das Ortsmuseum ist im Besitz der Einwohnergemeinde Oftringen und wird von ihr getragen. 

N wie Neubau 

Die Gemeinde Oftringen plant den Bau eines neuen Schulhauses. Dieses soll am bisherigen Schulstandort Oberfeld entstehen. Nötig wird der Neubau aufgrund der stetig wachsenden Schülerzahlen der Gemeinde. Insgesamt 6,1 Mio. Franken soll der Schulhaus-Neubau kosten. Ende November werden die Stimmbürger über das Projekt an der Urne abstimmen. Heissen sie den Neubau gut, könnte das neue Schulhaus per Schuljahr 2022/23 einsatzbereit sein. 

O wie Obristhof 

Er ist ein wichtiger Wert im Freizeitangebot der Gemeinde Oftringen: der Obristhof. In zahlreichen Aufenthalts- und Werkräumen bietet der Obristhof ein vielfältiges Angebot an Freizeitaktivitäten. Diverse Kurse für Kinder oder Erwachsene, der alljährliche Martinimarkt, die Spielgruppe, der Seniorentreff oder auch kulturelle Veranstaltungen wie Konzerte oder Theater und von der Brockenstube bis zur Velobörse – im Obristhof läuft immer etwas. Der Verein Freizeitzentrum Obristhof – er zählt rund 300 Mitglieder – betreibt die öffentliche Anlage seit 1974. Das Freizeitzentrum wird von ​der Gemeinde finanziell unterstützt. 

P wie Partnergemeinde 

Oftringen pflegt seit 1993 eine Partnerschaft mit der Walliser Gemeinde Mörel-Filet. Die Behörden unterhalten regelmässigen Kontakt. Die Oftringer Zivilschutzorganisation leistete zudem schon mehrere Einsätze zugunsten der Partnergemeinde im Gomser Tal. Der letzte Einsatz fand im Herbst 2000 statt, als die Gemeinde Mörel-Filet von Murgängen und Wasser in Mitleidenschaft gezogen wurde. Im Oktober 2016 war Mörel-Filet als Gastgemeinde an der Oftringer Gewerbeausstellung vertreten. 

Q wie Quälerei 

Zuletzt national in die Schlagzeilen geriet Oftringen im Februar, als die Polizei einen Tierhalter festnehmen musste. Auf seinem Grundstück waren etliche tote Tiere gefunden worden. Andere waren in sehr schlechtem Zustand. Der Mann hielt neben Schafen und Ziegen auch Hühner sowie Hunde und Katzen. Die Staatsanwaltschaft erhob Anfang November Anklage gegen den 58-Jährigen. Ihm werden unter anderem mehrfache vorsätzliche und mehrfache fahrlässige Tierquälerei vorgeworfen. Der Staatsanwalt fordert für die Vergehen eine zehnmonatige Freiheitsstrafe sowie eine Busse von 3000 Franken. 

R wie Ruine 

Auf dem Säli, einem Nebengipfel des Engelbergs, befindet sich die Alt-Wartburg. Kurz vor dem Jahr 1200 liessen die Herren von Ifenthal die Burg auf Oftringer Boden errichten. Nur knapp 150 Meter weiter nördlich liessen sie auch die Neu-Wartburg – heute auch Sälischlössli genannt – auf dem Gebiet der Gemeinde Starrkirch-Wil bauen. Im Jahr 1415 wurden beide Burgen niedergebrannt. Während die Neu-Wartburg später wieder aufgebaut wurde, blieben von der Alt-Wartburg nur die Ruinen übrig. 1966/67 wurden die Mauerreste ausgegraben. 2004 wurden sie zuletzt restauriert. 

S wie Synchron 

Argovia Synchro wurde im Jahr 2008 gegründet und ist der einzige Synchronschwimmverein des Kantons Aargau. Seit 2012 bietet der Verein auch Trainings für junge Synchronschwimmbegeisterte an. Die Nachwuchsabteilung – bestehend aus drei Gruppen mit unterschiedlichen Niveaus – trainiert jeweils mittwochs im Hallenbad Oftringen. 

T wie Theater 

Die Kulturkommission Oftringen setzt sich für die kulturelle Förderung in der Gemeinde ein. Unter dem Namen «Kultur in Oftringen» stellt die gemeinderätliche Kommission jedes Jahr ein breit gefächertes Programm zusammen und bringt Theater, Konzerte, Kabaretts und mehr auf die Bühne. Das erste Programm startete in der Saison 1972/73. Seit der Saison 2017/18 treten in Oftringen ausschliesslich Künstler aus der Schweiz auf. Die Veranstaltungen finden jeweils im You Event Center statt. 

U wie Umfahrung 

Im Oktober 2018 war es soweit: Nach einer dreijährigen Bauzeit konnte die zweite Etappe der Wiggertalstrasse eröffnet werden. Mit der Realisation des Projekts erhielt Oftringen eine lang ersehnte Umfahrung für das Gemeindezentrum. Der Strassenabschnitt Bernstrasse bis Erzo in Oftringen bringt der Gemeinde eine merkliche Verkehrsentlastung. Die offizielle Eröffnung im Oktober 2018 wurde daher auch gross gefeiert. Diesen Herbst wurde zudem der neue Kreisel an der Kreuzung Bernstrasse/Wiggertalstrasse eingeweiht. Der Kreiselschmuck besteht aus drei schwarzen Stieren. 

V wie Videoüberwachung 

Keine andere Gemeinde im Bezirk Zofingen hat so viele Überwachungskameras im öffentlichen Raum wie Oftringen. Über 50 Kameras sind auf dem Gemeindegebiet installiert. Überwacht werden grossmehrheitlich Schulen und öffentliche Gebäude. Immer wieder war es zu kostspieligen Fällen von Sachbeschädigungen, Littering, Sprayereien und anderen Sauereien gekommen. Seit der Einführung der Überwachung vor rund elf Jahren sind diese Fälle stark zurückgegangen. 

W wie Waldlehrpfad 

Der Oftringer Waldlehrpfad führt von der Looeiche bis zur Waldhütte Engelberg. An 46 Posten erfahren die Waldgänger Wissenswertes über die verschiedenen Bäume und Sträucher. Erstellt wurde der Lehrpfad von Martin Dossenbach, Robert Ruesch und Ernst Dätwyler in ihrer Freizeit. 

X wie Xanadu 

Seit 36 Jahren führt die Familie von Arx das Hundeferienhaus Xanadu in Oftringen. In ihrem Haus am Weidenweg bietet sie Ferien- und Tagesplätze für Hunde an. Im dazugehörigen Hundesalon werden die Tiere zudem nach Wunsch gepflegt. 

Y wie You-Kreisel 

Seit Herbst 2012 ist er für den Verkehr befahrbar: der «You»-Kreisel. Mit einem Durchmesser von 40 Metern ist er einer der grössten im Kanton. Zu Beginn dürfte die Befahrung des doppelspurigen Kreisels für einige Autofahrer noch eine Herausforderung gewesen sein. War es doch der erste dieser Art in der Region. Auch die Lichtsignalanlage, mit der bei Rückstau auf den nahen Autobahnausfahrten Bern und Zürich der Verkehr dosiert werden kann, ist eine Besonderheit. 

Z wie Zusammenschluss 

Im Januar 2017 haben sich die beiden Oftringer Turnvereine, der SATUS Oftringen und der TV Oftringen zusammengeschlossen. Der fusionierte Verein heisst Sportverein Oftringen. Geturnt wird in insgesamt zehn Riegen – vom Muki bis zur Männerriege. 

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