Entscheid für die Vernunft und gegen das Herz beim TC Zofingen

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Die Frauen des TC Zofingen (hier Valentina Ryser) ziehen sich aus der Nationalliga A zurück. (Bild: mwy)

Nach einem Jahr mitten in der Elite des Schweizer Interclub-Frauen-Tennis ist das Abenteuer Nationalliga A für die Zofingerinnen bereits wieder zu Ende. Obwohl die Premiere auf höchstem Niveau im Sommer mit Schlussrang fünf und der nur knapp verpassten Finalrunde sportlich erfolgversprechend verlief, hat sich der Vorstand des TC Zofingen dazu entschieden, sich freiwillig aus der NLA zurückzuziehen. «Auch wenn wir uns im Vorstand einig waren, ist uns der Entscheid sehr schwer gefallen», erklärt TCZ-Präsident Nik Ammann, der seit drei Jahren an der Spitze des Vereins steht, «weil es für die Region, den Klub und die Spielerinnen eine gute Sache war, die uns auch viel Spass gemacht hat. Aber der Aufwand war letztlich grösser als erwartet. Vor allem waren Leute in der Verantwortung, die sonst schon viel Zeit investieren.» Das Geld habe auch eine Rolle gespielt, aber wegen grosszügigen Sponsoren nur eine nebensächliche, «es war vielmehr, dass die Strukturen des Vereins noch nicht den hohen Anforderungen genügen.»

Es ist kein negativer Entscheid für die Ewigkeit

Wenn man daran aber in den nächsten Jahren arbeite, sei das aktuelle «nein» bezüglich NLA nicht für die Ewigkeit in Stein gemeisselt. «Wir wollen uns weiter im Breiten- und Spitzensport engagieren. Es ist deshalb durchaus eine Variante, dass wir es zu gegebener Zeit  noch einmal versuchen werden», sagt Nik Ammann, der 57-jährige Consultant und fünffache Familienvater aus Zofingen, «vielleicht haben wir bis dann auch mehr Spielerinnen mit direktem Bezug zum Klub, denn bis jetzt war der Stamm der Equipe nicht aus der Region und wir mussten die Akteurinnen sozusagen zusammenorganisieren.»

Übernimmt ein anderer Verein des Platz in der NLA?

Auch der langjährige Teambetreuer Christoph Meyer bedauert den Entscheid, «vor allem aus sportlicher Sicht. Aber was die Vernunft betrifft, verstehe ich ihn.» Der Vater von Dominique, die Teil der Mannschaft war, war es schliesslich, der initiiert hat, dass es vielleicht für einige Mitglieder des diesjährigen Teams auf NLA-Stufe weitergeht. Die Anfrage mehrerer Klubs ist bei den Thutstädtern eingegangen, den Platz in der höchsten Liga zu übernehmen. «Wenn mindestens drei Spielerinnen zusammen zu einem anderen Verein transferiert werden, ist das möglich», erklärt Nik Ammann, «es haben Gespräche stattgefunden und wir stehen dem sicher positiv gegenüber. Es ist auf gutem Weg, aber noch nichts unterschrieben.»

Da die Anmeldefrist erst im Dezember endet, steht noch nicht fest, in welcher Liga das Frauen-Fanionteam des TCZ in der nächsten Saison antreten wird. 2020 hatte sich die zweite Equipe in der 1.-Liga-Gruppe 10 auf Platz drei klassiert.

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