Die Sportanlage Stampfi soll modernisiert werden

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Die «Stampfi» soll modernisiert werden. Daran soll sich die Gemeinde mit 1,5 Millionen Franken beteiligen. Bild: Michael Wyss

1991 nahm der FC Rothrist die Sportanlage Stampfi gegenüber des Hallenbads in Betrieb. Damals beteiligte sich die Einwohnergemeinde mit 1,4 Millionen Franken am Bau der beiden Fussballfelder, mit 350000 Franken am Garderobenhaus und erlies dem Verein die Anschlussgebühren in der Höhe von 43000 Franken. Jährlich bezahlt die Gemeinde 56000 Franken an die Unterhaltskosten der Anlage. 

Nun soll diese modernisiert werden. Denn in den letzten zwei Jahrzehnten erlebte der Fussball als Breitensport einen richtigen Boom. Zwischen 1992 und 2019 stieg die Anzahl der Mannschaften, die dem FC Rothrist zugehören, von 9 auf 19 an. Waren 1992 135 Spieler beim Verein registriert, waren es im letzten Jahr 385, die alles in allem 1530 Trainingsstunden absolvierten. 

Um den gestiegenen Anforderungen gerecht zu werden – der FC Rothrist würde gerne auch eine Frauenabteilung ins Leben rufen – arbeitete der Fussballclub ein Projekt aus. Dieses sah vor, dass der Haupt- und Nebenplatz durch Kunstrasen ersetzt wird, sowie ein neues Club- und Garderobengebäude gebaut wird. An dem ursprünglichen Projekt sollte sich die Gemeinde mit 3,9 Millionen Franken beteiligen. Nach Gesprächen zwischen der Klubführung und dem Gemeinderat, wurde das Projekt überarbeitet. Mit einem Beitrag der Gemeinde von 1,5 Millionen Franken soll nun lediglich der Hauptplatz durch Kunstrasen ersetzt werden. Zudem soll ein Garderobenkomplex aus Containern entstehen. Für die Gemeinde hat die Modernisierung ebenfalls Vorteile, wie der Gemeinderat in einer Pressemitteilung schreibt. «Im Winter werden nun die Turnhallen weniger stark durch den FC Rothrist belegt. Zudem kann die Schule den Kunstrasenplatz im Sportunterricht benutzen.» 

Rothristerinnen und Rothrister, die über dieses Tranktandum und alle anderen (siehe Box) befinden wollen, werden vom Gemeinderat gebeten, das Sicherheitskonzept zu beachten. Die Versammlung beginnt am Donnerstag, 26. November, um 20 Uhr in der Dreifachturnhalle Breiten. Bereits auf dem Parkplatz gilt Maskenpflicht. Die Teilnehmer werden gebeten, zwecks Contact Tracing ihre Telefonnummer auf dem Stimmrechtsausweis zu notieren. Da die Plartzzuweisung im Tröpfchensystem erfolgt, wird empfohlen, frühzeitig (ab 19 Uhr) zu erscheinen. 

Die Traktanden

1. Protokoll

2. Jahresrechnung

3. Rechenschaftsbericht

4. Kreditabrechnungen

5. Rechtsgrundlage für die Elektrizitäts- und Wasserversorgung

6. Gemeindebeitrag Stampfi

7. Budget 2021

8. Verschiedenes und Umfrage

Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.

Jetzt oder später ist egel

JK Rothrist
schrieb am 25.11.2020 08:15
Das Projekt wurde zu der Zeit gestartet, wo Corona noch kein Begriff war. Das es nun so gekommen ist, konnte niemand wissen. Aus dem Text der Gemeinde ist zu lesen, dass es finanziell verkraftbar sei. Dabei wird die pro Kopf Verschuldung als Indikator angesehen.

An den Gesamtkosten von rund 2,1 Mio. Franken soll sich die Einwohnergemeinde mit einem
Beitrag von 1,5 Mio. Franken beteiligen. Für die Gemeinde ist dies finanziell verkraftbar. Die
restlichen Kosten sollen durch Beiträge aus dem Swisslos-Sportfonds, Sponsorengelder und
Eigenleistungen der Vereinsmitglieder finanziert werden.

Ob die Gemeinde den Zuspruch jetzt oder in 2 Jahren geben wird, die Investition wird irgendwann zugesichert.

Man muss auch bedenken, die 56'000.- die der FC Rothrist von der Gemeinde erhält, ist eine Gegenleistung, damit die Gemeinde den Unterhalt nicht selber machen muss. Somit erwirtschaftet der FCR seinen Unterhalt selber ohne Unterstützung.

Wer soll das bezahlen?

RH aus Rothrist
schrieb am 22.11.2020 15:31
20 Millionen für das neue Hallenbad, 10 Millionen für die Sanierung des Bezirkschulhauses, jetzt wieder 1,5 Millionen für die Sportanlage Stampfi, dann dazu die coronabedingten Ausfälle bei Steuereinnahmen und Eintrittspreise (Badi)... erst jetzt versteh ich, weshalb die Schätzer fleissig im Dorf unterwegs sind und an den Schrauben Immobilien-Steuerwert bzw. Eigenmietwert kräftig nach oben drehen... jeder noch nicht besuchte Eigenheimbesitzers wird sicher auch schon bald Besuch eines Schätzers und danach eine Neuschätzung seines Hauses oder Wohnung erhalten.

Das Begehern den Breitensport zu unterstützen ist in guten Zeiten sicher legitim. Jetzt, zu Coronazeiten wo viel in den Sternen steht, und die Gemeinde bereits hoch verschuldet ist, sind solche Forderungen nicht angebracht und einige Jahre aufzuschieben!
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