Trinkwasser in Roggliswil nach wie vor nicht freigegeben

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In der Gemeinde Roggliswil muss das Hahnenwasser immer noch abgekocht werden. Der Grund ist eine leichte Verunreinigung des Trinkwassers durch sogenannte Kolibakterien (Fäkalbakterien). Bild: rzu/archiv

Das Trinkwasser der Gemeinde Roggliswil ist seit zwei Wochen leicht verschmutzt. Auch gestern konnte der Luzerner Kantonschemiker Silvio Arpagaus noch keine definitive Entwarnung geben. «Die entnommenen Proben waren nach langem nun negativ. Die Dienststelle Lebensmittelkontrolle und Verbraucherschutz des Kantons Luzern möchte aber vor der definitiven Freigabe eine zweite Negativ-Serie. Es wurden daher erneut Proben genommen und zur Kontrolle eingeschickt», heisst es auf der Website der Gemeinde. «Die Situation hat sich bereits stark verbessert, das Wasser erfüllt die Anforderungen aber noch nicht vollständig», sagt Arpagaus auf Anfrage.

Die Quelle, die die Verunreinigung verursacht, konnte man zwar schon vor über zehn Tagen definieren und schliessen. Arpagaus sagt dazu: «Eine Trinkwasserversorgung mit ihrem Versorgungsnetz ist eine komplexe und weitläufige Anlage. Selbst nach Ausschalten der Verunreinigungsquelle dauert es eine Weile, bis alle Anlagenbestandteile gereinigt sind und an allen Bezugspunkten qualitativ einwandfreies Wasser fliesst.»

Die Wasserversorgungsgenossenschaft Roggliswil spült seit zwei Wochen die rund fünf Kilometer langen Leitungen täglich mit Trinkwasser aus Pfaffnau, wie Genossenschafts-Präsident Adolf Geiser sagt. Die Ursache für die Verschmutzung sei nach wie vor unklar. Auch Gemeinderat Beat Steinmann kennt die Ursache nicht. Zuerst müsse man dafür sorgen, dass die Bevölkerung ohne Bedenken wieder Trinkwasser konsumieren könne. Krankheitsfälle seien ihm keine bekannt. «Wir wissen seit dem ersten Tag von der Verschmutzung und haben das auch gleich der Bevölkerung kommuniziert.»

In Roggliswil muss das Hahnenwasser also immer noch abgekocht werden. Der Grund ist eine leichte Verunreinigung des Trinkwassers durch sogenannte Kolibakterien (Fäkalbakterien), welche ein Labor vor zwei Wochen in Wasserproben feststellte. Die betroffene Quelle läuft direkt ins lokale Reservoir und ist nicht verhängt mit Leitungen, die die Wasserversorgung von Roggliswil mit jenen von Pfaffnau und Murgenthal verbinden.

Pro Jahr gibt es im Kanton Luzern gemäss Kantonschemiker Arpagaus rund ein Dutzend Fälle von verschmutztem Trinkwasser, wobei das Ausmass und die Auswirkungen sehr unterschiedlich sein können. Als Ursachen gelten oftmals starke Regenfälle oder Gülle.

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