Es hat zu wenig Schulkinder in Ebersecken - Projekt zur Schulentwicklung genehmigt

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Altishofen führte unter Einhaltung eines Schutzkonzeptes die Gemeindeversammlung durch. Bild: rzu

Die 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Altishofer Gemeindeversammlung sagten am Mittwochabend einstimmig Ja zum Budget 2021. Bei einem gleichbleibenden Steuerfuss von 1,7 Einheiten weist es ein Minus von 236 900 Franken auf. Mehrausgaben kommen für die Gemeinde vor allem im Bereich Bildung hinzu. Bildungsvorsteher Simon Schwizer erklärte, die Mehrkosten seien einerseits darauf zurückzuführen, dass der Kanton bei Primarschullehrpersonen Lohnerhöhungen vorgenommen habe. Andererseits veranschlagt die Gemeinde Kosten von 50 000 Franken für ein Schulentwicklungs-Projekt. 

Grund dafür sind allmähliche Kapazitätsengpässe in der Schule des Ortsteils Altishofen. Im Ortsteil Ebersecken ist das Gegenteil der Fall: Es gibt fast einen Unterbestand an Schulkindern. 2021 werden 33 Kinder die Schule in Ebersecken besuchen – Tendenz sinkend. Gemäss Botschaft zum Budget liegt die Untergrenze bei 32 Kindern. «Wir suchen jetzt nach Lösungen und wollen nächstes Jahr auch die Bevölkerung mit Workshops miteinbeziehen», sagte Gemeinderat Simon Schwizer. Der Fehlbetrag des Budgets kann aus dem Eigenkapital entnommen werden. Ab 2026 wird das Eigenkapital rasant abnehmen, sagte Finanzvorsteher Josef Szalai dazu. «Längerfristig müssen wir dann über eine Steuererhöhung oder einen Leistungsabbau nachdenken», sagte er. Die Nettoinvestitionen betragen rund 1,4 Millionen Franken. 

Die physische Gemeindeversammlung von Altishofen ist in der umliegenden luzernischen Region eine Ausnahme. Das Corona-Schutzkonzept der Gemeinde konnte in der Mehrzweckhalle jedoch gut umgesetzt werden. Die meisten Gemeinden lassen übers Budget und weitere Geschäfte diesmal an der Urne abstimmen. 

Eigentlich waren zu Beginn der Gemeindeversammlung 27 Stimmbürgerinnen und Stimmbürger anwesend. Als der Antrag eines Bürgers zur Abtraktandierung der Abstimmungen über die neuen Reglemente zur Siedlungsentwässerung und zur Wasserversorgung jedoch keine Mehrheit fand, verliess er den Saal. Er wollte die Abstimmungen verschieben, da nur ein kleiner Teil der Stimmbevölkerung anwesend sei, und weil er sich eine vorgängige Orientierung wünschte. Diese folgte anschliessend durch den Ingenieur Benno Hüsler aus Willisau. Die bestehenden Reglemente zur Siedlungsentwässerung und Wasserversorgung in Altishofen stammen aus den Jahren 1972 und 1999. «Sie sind nicht mehr zeitgemäss, deshalb wollen wir neue», sagte Gemeindepräsident Thomas Roos. Diese seien bereits in rund 60 Luzerner Gemeinden in Kraft. Den Reglementen stimmten die Anwesenden zu. Mindestens eine Person stimmte dagegen. 

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