Zukünftig gilt «Rothrist first» beim FC – Antrag an Gemeindeversammlung angenommen

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Zukünftig soll bei der Jugendspielerselektion des FC Rothrist der Wohnort eine Rolle spielen. Bild: Michael Wyss

Gemeindeammann Ralph Ehrismann blickt erstaunt in die Gesichter der 116 anwesenden Rothrister Stimmbürgerinnen und Stimmbürger. Nachdem sein Gremiumskollege Stefan Schmitter Traktandum Nummer 6 – der Beitrag von 1,5 Millionen Franken an die Modernisierung der Sportanlage Stampfi – vorstellte, hat trotz Aufforderung niemand das Wort ergriffen. «Hat wirklich niemand eine Meinung dazu?», fragt er in die Versammlung, die über alle drei Hallen der Dreifachturnhalle Breiten verteilt war. Erst dann macht sich ein erster Votant auf zum Mikrofon. Er, sein Junior spiele übrigen selbst im Verein, möchte die 1,5 Millionen Franken während 15 Jahren – so lange ist die ungefähre Lebensdauer des Kunstrasenplatzes, der mit dem Geld gebaut werden soll – an eine Bedingung knüpfen. Während dieser Zeit sollen in den Juniormannschaften G bis B Rothrister Kinder den Vorzug erhalten. Schliesslich würden die Rothrister Eltern den Platz ja mit ihren Steuern bezahlen. Von seinem Antrag ausgenommen werden sollen die Kinder von auswärtigen Haupttrainern, die beim FC Rothrist eine Mannschaft anleiten.

Als nächster ergriff Heinrich Gerber, der beim Fussballclub für das Sponsoring und Marketing verantwortlich ist, das Wort. «Ohne mich mit meinen Vorstandskollegen besprochen zu haben, kann ich diesem Vorschlag zustimmen.» So seien vor allem Murgenthaler, Vordemwäldler und Strengelbacher, die in Rothrist Fussball spielen, Nutzniesser der tollen Infrastruktur. Ob mit der neuen Anlage dann tatsächlich jemand aus einer Mannschaft gestrichen werden müsse, sei indes dahingestellt.

Der Souverän war von dieser Argumentation überzeugt und stimmte zu, über das Traktandum 6 mit Zusatz abzustimmen. Wie alle vorangegangenen und nachgekommenen Traktanden wurde der Beitrag an die Modernisierung der «Stampfi» deutlich angenommen. So wurde etwa auch die Rechnung 2019 mit einem Überschuss von rund 3,4 Millionen Franken oder das Budget 2021 mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 110 Prozent angenommen.

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