Die Zentralschweizer Skigebiete hoffen auf ein positives Signal aus Bern

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Die Bergbahn und das Erlebnisrestaurant Rossweid in Sörenberg sind bereit für die Skisaison. Bild: Bergbahnen Sörenberg AG/David Kurth

Die Zentralschweizer Skigebiete warten gespannt – oder angespannt – auf den Entscheid des Bundesrats über allfällige Einschränkungen für den Wintersport. Sie jedenfalls seien bereit für den Winterbetrieb und würden auch neue Massnahmen umsetzen, betonten sie gestern an einer Medienkonferenz im Verkehrshaus. 

Die laufenden Änderungen der Vorgaben und wechselnden Regeln seien von den Gebieten in enger Absprache mit Seilbahnen Schweiz (SBS) umgesetzt worden und vom BAG stets als «sehr gut» bewertet worden, sagte der Präsident der Transportunternehmungen Zentralschweiz (TUZ), Sepp Odermatt. «Die Bergbahnen sind seit dem Frühling einer herausfordernden Situation ausgesetzt.» 

Bundesrat entscheidet über Massnahmen

Voraussichtlich Freitag entscheidet der Bundesrat über ein «Festtagspaket», das die Corona-Massnahmen zum Jahreswechsel definieren soll. Auch diese neuen Forderungen würden sie in enger Absprache mit SBS umsetzen, so dass für die Gäste ein sicherer Betrieb gewährleistet sei, heisst es weiter. 

Denn die Sicherheit der Gäste und Mitarbeiter stünden an oberster Stelle. Es sei viel in Schutzkonzepte und Massnahmen investiert worden. Die Zentralschweizer Transportunternehmungen hätten Erfahrungen und Gästerückmeldungen aus dem Sommerbetrieb analysiert und Verbesserungen vorgenommen. 

Unter anderem wurde der Online-Ticket-Verkauf vorangetrieben, und das Angebot und die Abgabe von geprüften Halsschläuchen mit Filtereinsatz geprüft. Weiter wurde der Gästefluss optimiert, Schnittstellen zwischen öV und Bergbahnen verbessert und auch Picknickplätze erweitert. 

Schneepass ist von ­Sörenberg bis Airolo gültig 

14 Zentralschweizer Skigebiete bieten auch dieses Jahr mit dem Schneepass einen Zugang zu 600 Pistenkilometern. Sollte es trotz allem zu einer behördlichen Anordnung zur Schliessung kommen, seien die Schneepass-Abobesitzer neu abgesichert, heisst es. Der Skipass gilt für folgende Skigebiete: Airolo-Pescium (seit 2019 dabei), Andermatt-Sedrun-Disentis, En­gelberg-Brunni und -Titlis, Klewenalp-Stockhütte, Marbach­egg, Meiringen-Hasliberg, Melchsee-Frutt, Mörlialp, Mythenregion, Rigi, Sattel-Hochstuckli, Sörenberg und Stoos. Die Höhe der Entschädigung wird relativ zu den Ausfalltagen und der Abonnementsart berechnet. Voraussetzung für eine Rückerstattung ist die Schliessung aller im Schneepass inbegriffenen Gebiete für mindestens 20 Tage am Stück. (sda) 

72 Betriebe aus sechs Kantonen

Die Transportunternehmungen Zentralschweiz (TUZ) bilden den Verband der touristisch ausgerichteten Transportunternehmungen und umfassen 72 Mitgliederbetriebe in sechs Kantonen aus den Bereichen Bahn, Bus, Schiff und Bergbahnen. Gemeinsam geben die TUZ die beiden Fahrausweise Tell-Pass und Schneepass Zentralschweiz heraus. Die Mitglieder der TUZ erwirtschafteten im vergangenen Geschäftsjahr einen Umsatz von 330 Millionen Franken und beschäftigen 3500 Mitarbeitende. (ben)

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