Keine Einschränkung für Skigebiete: Berset scheitert mit Antrag im Bundesrat

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Gesundheitsminister Alain Berset präsentierte am Freitag die verschärften Massnahmen. (Archivbild) © Keystone

Der Bundesrat gewährt den Kantonen eine letzte Chance. Statt die Schutzmassnahmen für die Festtage bereits jetzt für die ganze Schweiz zu verschärfen, forderte die Landesregierung Kantone mit schlechten Coronazahlen am Freitag dazu auf, selber aktiv zu werden. Am Dienstag will sich der Bundesrat zu einer ausserordentlichen Sitzung treffen und Bilanz ziehen. Sinke die Zahl der Neuansteckungen und Hospitalisationen bis dann nicht weiter, werde er auf Freitag strengere Massnahmen in Kraft setzen.

Für die Zeit vor Weihnachten hat der Bundesrat die Regeln jedoch bereits verschärft. So werden einerseits die Besucherzahlen beim Einkaufen weiter reduziert. Dies mit der Idee, dass die Menschen ihre Einkäufe besser planen sollen und damit es nicht zu Staus in den Geschäften kommt. Zudem müssen Restaurantbetreiber in der ganzen Schweiz künftig die Kontaktdaten von einer Person an jedem Tisch erfassen.

Aber auch das Privatleben schränkt der Bundesrat weiter ein. So wird Singen ausserhalb der Familie und der Schule verboten. Und dies drinnen – also auch in Chören – wie draussen. Zudem wiederholt der Bundesrat seine Empfehlung für Homeoffice. Von einer Pflicht, die in den letzten Tagen in einer publik gewordenen Vernehmlassung bei den Kantonen Thema bekannt geworden war – hat die Landesregierung dagegen Abstand genommen.

Heftiger Widerstand der Berggebiete

Gleiches gilt für Beschränkungen der Skigebiete. Hier wird lediglich eine Maskenpflicht auf allen Bahnen eingeführt. Diese gilt auch beim Anstehen. Zudem muss dort der Abstand eingehalten werden. Für alle geschlossenen Verkehrsmittel hat der Bundesrat zudem eine Personenbeschränkung auf 60 Prozent beschlossen. Diese gilt also für Gondeln ebenso wie für Züge, Trams und Busse.

In den letzten Tagen waren verschiedene Pläne zur Verschärfung der Coronaschutzmassnahmen namentlich im Wintersportbereich publik geworden. Dagegen gab es von bürgerlichen Politikern aus den Berggebieten heftige Kritik.

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Virus

B. Kerzenmacher
schrieb am 06.12.2020 19:26
Wenn Schweden nicht die meisten Covid-Tote in Europa hat, dann nur deshalb, weil es da oben in Skandinavien recht fern der ersten europäischen Hotspots in Norditalien, Spanien und Mitteleuropa liegt, viel Meer und kaum Nachbarländer um sich herum hat und dünn besiedelt ist. Von seiner geografischen Lage hat es noch etwas profitieren können bzw. das Fiasko mildern können. In Mitteleuropa gelegen, dicht besiedelt, hätte ein schwedischer Weg in die absolute Katastrophe geführt.
Die vorteilhafte Lage der nordeuropäischen Länder lässt sich klar aus der Statistik ersehen. Von allen europäischen Länder liegen die nordeuropäischen Länder, ausser Schweden, nach Covid-Toten am besten da.
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