Erweiterungsbau bald fertig: Es duftet nach «neu» im Feldheim - GALERIE

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Hans Luternauer in einem der neuen Aufenthaltsräume für die Feldheim-Bewohnerinnen und -Bewohner.Bilder: Marc Benedetti
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Die Vorfahrt hat ein praktisches Dach. Links (grau) der Erweiterungsbau mit der Passerelle zum bisherigen Gebäude (blau).
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Der Zweckverbands-Präsident läuft durch eine Passerelle.
Dieses Provisorium beim Vordereingang des Feldheims wird diese Woche verschwinden.
Der Erweiterungsbau für das Haus A von aussen.
Der Lieferanten- und Kücheneingang wurde ebenfalls neu gebaut.
Der Eingang auf der hinteren Seite wurde neu mit einem Dach versehen. So wird man nicht nass.
Das Dach wird später begrünt werden.
Momentan sind Arbeiter der Firma Wüest aus Nebikon daran, die Parkplätze mit Verbundsteinen zu gestalten.
Blick in den Gang der neuen Büros für die Verwaltung.
Eines der neuen Büros beim Eingang. Alle Räume haben Parkett.
Hans Luternauer, Präsident des Zweckverbands Alters- udn Pflegeheim Reiden, in einem der neuen Aufenthaltsräume für die Bewohner.
Jeder Aufenthaltsraum hat eine Küche.
Gang durch eine der neuen Passerellen zwischen den Gebäudeteilen
Auch im Kellergeschoss wurden viele neue Räume geschaffen.
Heimleiter Urs Brunner (links) mit Hans Luternauer. Brunner ist froh, dass die Bauzeit bald vorbei ist. Das Bauen mit laufendem Betrieb war anspruchsvoll für das Heim.

Der Endspurt für den Erweiterungsbau des Alters- und Pflegeheims Feldheim in Reiden läuft. Als erstes Zeichen für das baldige Bauende wird diese Woche die provisorische Passerelle mit den Baucontainern vor dem Haupteingang verschwinden. Es braucht sie nicht mehr. Schmucke neue Durchgänge zwischen dem Haus A und dem Hauptgebäude werden das Provisorium ersetzen. «Wir sind im Zeitplan mit dem Bauprojekt und arbeiten mit guten Handwerkern zusammen», sagt Hans Luternauer, der Präsident des Feldheim-Zweckverbands. In den eineinhalb Jahren Bauzeit habe es bisher keinen Unfall gegeben, freut er sich. 

Zum Verständnis des Projekts: Das Feldheim besteht aus den Häusern A, B und C. Das vor 30 Jahren eröffnete Haus B und das vor zehn Jahren erstellte Haus C waren immer Pflegeheime. Das Haus A war am Anfang ein Altersheim. Mangels Bedarf wurde es später als Pflegeheim genutzt, war aber bisher nicht dafür eingerichtet. Es gab keine Aufenthaltsräume. Zum Essen mussten mobile Bewohnerinnen und Bewohner in den anderen Trakt gelangen; es gab nur einen engen Verbindungsgang. Anderen Pensionären musste das Essen ins Zimmer gebracht werden. 

«Ziel des Bauprojekts war es, das Haus A ebenfalls für die Pflege einzurichten, Aufenthaltsräume zu schaffen, wo die Bewohner miteinander essen können, und moderne Durchlässe zu den zwei anderen Gebäuden zu erstellen», erklärt Hans Luternauer. Das ist jetzt seit dem Spatenstich im September 2019 realisiert worden. Geplant hat den Erweiterungsbau das Büro Leuenberger Architekten AG aus Sursee, welches vor 30 Jahren das Feldheim baute. Die Erweiterung kostet 8,35 Millionen Franken, welche die Delegierten des Zweckverbands 2018 genehmigten. 

Wir durften mit Hans Luternauer einen Augenschein im dreistöckigen neuen Anbau nehmen. Es riecht alles noch ganz neu. Das Haus A hat auf jedem Stockwerk einen geräumigen Aufenthaltsraum mit einer offenen kleinen Küche erhalten. Eine rote Wand verbreitet Wärme. «Hier kann man zum Beispiel einen Kuchen backen, einen Tee oder Kaffee zubereiten», sagt Luternauer, «so fühlen sich die Bewohner wie zuhause.» Gekocht werde aber weiterhin in der Hauptküche. Auf einem langen Sideboard aus Holz wird ein grosser Fernseher stehen, und es wird eine Spielecke zum Jassen geben. Weil die Räume noch unmöbliert sind, kann man nur erahnen, wie das alles aussehen wird. Dazu kommen auf jedem Stock neue Stations- und Besprechungszimmer für die Feldheim-Mitarbeitenden. Im Erdgeschoss der Erweiterung erhält die Heimverwaltung neue Büros und wird an einem Ort konzentriert – heute sind die Büros überall verteilt. Alle neuen Räume haben einen schönen Parkettboden. 

«Raum der Stille» wird 2021 eingerichtet

Passerellen auf jedem Stock verbinden den Erweiterungsbau mit den bisherigen Gebäuden und ermöglichen, in der Wärme zum anderen Gebäudeteil zu gehen. Was 2021 noch folgen wird: Im Raum, wo sich heute die Apotheke befindet, wird ein christlicher «Raum der Stille» für Andacht und Meditation eingerichtet.

Der provisorische Parkplatz vor dem Heim wird in den nächsten Monaten aufgehoben und begrünt. Der Zugang wird neu bepflästert. Die Fahnen der 14 Dörfer der Trägergemeinden werden wieder aufgestellt. Momentan sind die Handwerker mit Volldampf daran, den Parkplatz hinter dem Gebäude mit Verbundsteinen neu zu gestalten. Diese Steine lassen das Wasser gut versickern. Ende Januar soll man den Parkplatz wieder nutzen können. Ein grosser Fortschritt ist die neue Vorfahrt beim hinteren Eingang, wo die Leute per Auto vorfahren können. Sie hat ein Dach erhalten, unter dem sich zwei Auslade- oder Umschlag-Parkplätze befinden. So wird niemand mehr nass, wenn er Pensionäre zum Feldheim bringt oder abholt. 

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