Kanton startet jetzt die Anhörung zum Ausbau der Oltnerstrasse

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Die Visualisierung zeigt den Knoten Höhe, westseitig mit kombiniertem Velo-/Fussweg und einer Baumreihe.

Die Oltnerstrasse (K 103) in Aarburg soll ausgebaut und saniert werden. Per sofort läuft online unter www.ag.ch die Anhörung. Der zuständige Regierungsrat Stephan Attiger (FDP) ruft die Bevölkerung dazu auf, zum Projekt Stellung zu nehmen. Die Anhörungsfrist endet per 12. März 2021. Die Oltnerstrasse ist heute zu den Verkehrsspitzen stark belastet. Lange Staus führen zu erheblichen Verlustzeiten beim motorisierten Individualverkehr und insbesondere beim öffentlichen Busverkehr.

Um die Fahrplanstabilität des Busses zu verbessern, soll die Busspur in Fahrtrichtung Olten bereits ab Knoten Höhe erstellt werden. Der Platz dafür wird durch den Abbruch von Gebäuden auf der Ostseite der Oltnerstrasse (im Abschnitt Überführung Höhe bis und mit dem ehemaligen Bahnwärterhaus der SBB) geschaffen (das ZT berichtete).

Dank Lichtsignalanlagen Busbevorzugung möglich

Um in Richtung Festungstunnel künftig Stau zu verhindern, werden die bestehenden Lichtsignalanlagen Oltnerstrasse/Städtli und Höhe umgebaut und zwei zusätzliche Lichtsignalanlagen (Dosieranlagen) Längacker und Kloosmatte erstellt. «Die vier Lichtsignalanlagen ermöglichen die Busbevorzugung und die Leistungssteigerung für den motorisierten Individualverkehr und dienen auch dem sicheren Queren durch Fussgängerinnen und Fussgänger», heisst es.

Die Busspuren in Richtung Süden sind zukünftig nur noch abschnittsweise erforderlich. Deshalb stehen die frei werdenden Fahrspuren zukünftig für den motorisierten Individualverkehr zur Verfügung. «Der Strassenbelag ist sehr alt und wird durch einen lärmarmen Belag ersetzt», schreibt der Kanton in der Mitteilung. Für den Fuss- und Veloverkehr werden auf die ganze Projektlänge ein Parallelweg und im Innerortsbereich eine Baumallee zur Aufwertung des Ortsbilds erstellt. Zusätzlich sind entlang der Oltnerstrasse beidseitig Radstreifen vorgesehen.

Baubeginn frühestens im Frühling 2023

Die Kosten sind auf 36,62 Millionen Franken veranschlagt. Davon entfallen 10,36 Millionen Franken auf die Gemeinde Aarburg und 26,26 Millionen Franken auf den Kanton. In diesen Anteilen nicht berücksichtigt ist der vom Bund in Aussicht gestellte Beitrag aus dem Agglomerationsprogramm AareLand von rund 7,47 Millionen Franken. Der Aargauer Regierungsrat hat den Bericht zum Verpflichtungskredit für den Ausbau mit Sanierung der Strassenanlage freigegeben. Der Baubeginn ist frühestens für Frühling 2023 vorgesehen, heisst es in der Medienmitteilung.

Zur eAnhörung geht es hier.

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