Wer? Wo? Wann? Zehn Antworten auf die wichtigsten Fragen zur Corona-Impfung im Aargau

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An den beiden Kantonsspitälern in Aarau und Baden werden Impfzentren eingerichtet. © AZ

1. Ab wann wird geimpft?

Sofern die vom Bund bereitgestellte Informatiklösung wie angekündigt am 4. Januar 2021 einsatzbereit ist, ist ein ordentlicher Impfbeginn ab dem 5. Januar 2021 möglich.

2. Die Zentralschweizer Kantone impfen schon am 23. Dezember. Basel-Stadt beginnt am 28. Dezember. Warum wartet der Aargau?

«Grundsätzlich wollen wir dann beginnen, wenn die IT-Lösung des Bundes einsatzbereit ist», sagt Barbara Hürlimann, Leiterin der Abteilung Gesundheit. Im Rahmen einer Testphase sei aber denkbar, dass schon früher vereinzelt Impfungen stattfinden. «Letztlich soll die Impfung sicher sein. Das scheint uns wichtiger als ein paar Tage Unterschied beim Startdatum», sagt Hürlimann.

3. Wo wird geimpft?

In der ersten Phase werden in zwei Impfzentren, die den Kantonsspitäler Aarau und Baden angegliedert sind, besonders gefährdete Personen geimpft, die noch mobil sind – also den Weg nach Aarau oder Baden auf sich nehmen können. Für jene Personen, die nicht so einfach in eines der beiden Kantonsspitäler reisen können, sind mobile Teams in Einsatz. Sie kommen zum Beispiel für die Impfungen von Bewohnerinnen und Bewohner in Heimen zum Zuge.

4. Sind grössere Impfzentren ein Thema?

Das könne ein Thema werden, wenn genug Impfstoff für die breite Bevölkerung zur Verfügung stehe, sagt Barbara Hürlimann. Die Impfzentren würden aber auch in Zusammenarbeit mit den beiden Kantonsspitälern oder weiteren Spitälern betrieben. «Nebst Container-Lösungen werden auch weitere geeignete Räumlichkeiten geprüft», sagt Hürlimann. Über Details werde in den nächsten Tagen entschieden.

5. Was kostet die Impfung?

Die Covid-19-Impfung ist für die Bevölkerung kostenlos.

6. Gibt es einen Impfzwang?

Nein. Die Impfung ist freiwillig.

7. Wie viele Impfdosen erhält der Kanton Aargau in einem ersten Schritt?

Im Moment sehe es nach ungefähr 8000 Dosen in der ersten Lieferung aus, sagt Hürlimann. Die Menge verfügbarer Impfdosen werde kontinuierlich zunehmen – vor allem falls noch weitere Impfstoffe zugelassen werden.

8. Wie weit reichen die 8000 Impfdosen?

In der ersten Phase werden unter anderem besonders gefährdete Personen, Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt und Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen geimpft. Die 8000 Impfdosen reichen bei Weitem nicht, um all diese Personen zu impfen. Laut Barbara Hürlimann leben im Aargau 6500 bis 7000 Personen in einem Alters- oder Pflegeheim. Die Spitex-Organisationen betreuten weitere 30'000 Personen. Und in den Spitälern und Heimen im Kanton arbeiten mehrere Tausend Mitarbeitende.

9. Wie wird priorisiert?

Die Abteilung Gesundheit werde die Priorisierung gemeinsam mit den Verantwortlichen von Gesundheitseinrichtungen, Spitex-Organisationen oder Hausärztinnen vornehmen. Bereits klar ist, dass die Bewohnerinnen und Bewohner von Alters- und Pflegeheimen zu den allerersten gehören, die geimpft werden. Dort besteht aufgrund des Alters und der meist vorhandenen Vorerkrankungen ein grosses Risiko für schwere Verläufe.

10. Ich gehöre zur Risikogruppe und will mich impfen lassen. Wo kann ich mich melden?

Aktuell gibt es noch keine zentrale Meldestelle, wo man sich beispielsweise auf eine Warteliste setzen lassen könnte. Die Abteilung Gesundheit werde aber laufend über den Ausbau des Impfangebots informieren und die neuen Angebote bekannt machen, sagt Barbara Hürlimann.

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