Geht es gegen die Spitzenteams, braucht der SC Langenthal keine Zusatzmotivation

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Auch Langenthals Trainer Jeff Campbell freut sich auf das Spitzenspiel gegen Tabellenleader Kloten. (Bild: ryl)

Gegen die drei anderen Top-4-Mannschaften der Swiss League dominiert der SC Langenthal bisher. Es stehen in dieser Saison drei Siege und eine Niederlage gegen Olten, zwei Erfolge und eine Pleite gegen Kloten und ein Sieg gegen Ajoie zu Buche. Ausserdem entschied der SCL gegen alle drei Teams auch die letzte Playoff-Direktbegegnung für sich.

Jeff Campbell, der SC Langenthal weist starke Statistiken gegen die drei besten Swiss-League-Mannschaften aus. Woran liegt das?

Jeff Campbell: Diese Spiele sind für uns immer eine grosse Challenge und wir wissen, dass wir in diesen Partien die bestmögliche Leistung bringen müssen. Vielleicht gibt uns das gerade jetzt, wo die Zuschauer fehlen, ein bisschen Extra-Energie, die entscheidend ist. Allgemein hängt es sicher auch mit der Motivation zusammen, die in solchen Spielen besonders gross ist.

Aber dennoch: Wie gelingt es ihnen, die Equipe in diesen Spielen immer auf den Punkt bereit zu haben?

Ich denke das liegt an den Spielern. Es geht gar nicht darum, dass wir das System ändern oder anders spielen. Diese Spiele machen letztlich auch Spass.

Ist es für Sie schwieriger, ein solches Duell vorzubereiten?

Nein ich denke nicht. Ich muss mich sicherlich nicht um die Motivation kümmern, weil die ja schon da ist. In einem Auswärtsspiel gegen ein Team, welches wir schon geschlagen haben und welches vielleicht schlechter klassiert ist, muss ich manchmal etwas anders vorgehen.

Machen diese Spiele, beispielsweise gegen Ajoie, Kloten oder Olten, auch ihnen als Trainer so viel Spass wie den Spielern?

Natürlich. In diesen Partien sieht man, woran man ist und wie gut man ist. Es gibt einem einen Wert. Für solche Spiele muss man bereit sein, das macht Spass.

Dann liegt die Frage auf der Hand: Wo steht der SCL?

Dort wo wir sein wollen. Wir sind ein Top-4-Team und es gelingt uns, uns weiter zu puschen. Wir haben zuletzt gut gespielt.

Was benötigt man, um ein Top-4-Team zu sein?

Ich denke, das Torwartspiel und die Verteidigung sind sehr wichtig. Kloten kassiert am wenigsten, Ajoie am zweitwenigsten und Olten am drittwenigsten Gegentore pro Spiel. Und wir profitieren zuletzt oft von starken Powerplay (Anm. d. Red.: Bestes Überzahlspiel der Liga).

Wenn wir auf das heutige Spitzenspiel gegen Kloten schauen, was wird dann wichtig sein?

Man muss die Konzentration hochhalten. Wenn man eine gute Phase hat, dann aber eine wichtige Scheibe verliert, ermöglicht man dem Gegner Chancen zur Unzeit, die Kloten zu nutzen weiss. Ich denke, allgemein wird es ein sehr schnelles, intensives Spiel. Wir müssen in den entscheidenden Momenten unsere Chancen packen.

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