Zum Verspeisen gestohlene Tiere sind eher die Ausnahme

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Statt elf schwimmt nur noch eine Forelle in Ernst Zürchers Teich. In der Nacht auf den 16. Dezember wurden zehn Stück gestohlen. Bild: Remo Wyss

Mitte Dezember wurden dem 85-jährigen Rothrister Ernst Zürcher zehn Forellen gestohlen. Zürcher mutmasst, dass die Fische mit einem Gesamtgewicht von rund 50 Kilogramm über die Festtage gegessen wurden. Seit er zwischen Rothrist und Strengelbach Fische züchtet, wurden ihm seine Teiche schon fünf- oder sechsmal leergeräumt. Nicht immer verständigte er dabei die Polizei.

Bernhard Graser, Mediensprecher der Kantonspolizei Aargau, sagt, dass solche Straftaten – Tiere, die zum Verspeisen gestohlen werden – eher die Ausnahme bilden. «Diese Straftaten bleiben meist ungeklärt. Deshalb liegen kaum Erkenntnisse über die Täterschaft und deren Motive vor», so Graser. Wenn aber Tiere kurz vor Festtagen verschwinden, bekannt sei etwa, dass Schafe und Lämmer vor Ostern wegkommen, dann bestehe sicher ein Zusammenhang. Graser rät, in jedem Fall die Polizei zu verständigen – selbst wenn die Erfolgschancen von Ermittlungen ohne Täterhinweise schwierig seien. «So ist die Straftat mindestens bei uns verzeichnet und könnte bei möglichen gleichgelagerten Delikten herangezogen werden.» (rew)

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