Kampf gegen Corona: So regeln unsere Nachbarländer die Einreise

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Symbolbild (Keystone)

Die Grenzregime-Vorschläge der Parteipräsidenten geben einiges zu reden. Geht es nach ihnen, soll die Schweiz ihr Grenzregime je nach Einreiseort verschärfen. Zur Diskussion steht etwa, dass an der Grenze künftig ein negativer PCR-Test vorgewiesen werden muss. Zudem soll eine Einreisequarantäne gelten, wobei diese nach fünf Tagen aufgehoben werden kann, falls dann ein Corona-Test negativ ausfällt. Aktuell gilt in der Schweiz generell: Wer aus einem Land mit erhöhtem Ansteckungsrisiko einreist, muss zehn Tage in Quarantäne. Die Vorschläge der Parteipräsidenten gehen deutlich weiter - und in Richtung der Regeln der Schweizer Nachbarn. So regeln sie die Einreise:

Deutschland

Seit dem Wochenende gilt in Deutschland ein neues Einreiseregime. Dieses unterscheidet zwischen normalen Risikogebieten und Hochrisikogebieten, also Hochinzidenz-Ländern und Virusvarianten-Gebieten. Wer aus einem Risikogebiet – dazu zählen die meisten europäischen Staaten, auch die Schweiz – einreist, muss 10 Tage in Quarantäne. Zudem müssen die Einreisenden spätestens 48 Stunden nach der Einreise einen Coronatest gemacht haben. Wer aus einem Hochrisikogebiet einreist, muss sich bereits vor der Einreise testen lassen, wobei der Test zum Zeitpunkt der Einreise nicht älter als 48 Stunden sein darf. Wenn nach fünf Tagen auch der zweite Corona-Test negativ ausfällt, kann die Quarantäne beendet werden.

Österreich

Wer einreist, muss sich für 10 Tage in Quarantäne begeben. Ausnahmen sind nur für einige wenige Länder vorgesehen, die auf einer separaten Liste aufgeführt werden. Dazu gehören aktuell etwa Australien, Finnland, Japan, Neuseeland oder Südkorea. Frühestens am fünften Tag nach der Einreise kann die Quarantäne frühzeitig beendet werden. Voraussetzung ist ein negativer Corona-Test.

Frankreich

Seit dem 24. Januar müssen neben jenen aus Drittstaaten auch Einreisende aus der EU und der EWR, die älter als elf Jahre sind, bei der Einreise einen negativen PCR-Test vorlegen. Dieser darf nicht älter als 72 Stunden sein. Ausgenommen sind Personen, die über den Landweg einreisen. Zudem empfiehlt das zuständige französische Ministerium auf seiner Website dringend, dass sich Betroffene nach der Ankunft sieben Tage isolieren und dann einen zweiten Test machen.

Italien

Je nach Einreiseort gelten in Italien unterschiedliche Regeln. Wer aus einem EU- oder EWR-Staat einreist, muss einen negativen PCR- oder Antigentest vorlegen, der nicht älter als 48 Stunden ist. Wer das nicht kann, muss sich in Quarantäne begeben. Wer aus einem Drittland kommt, muss 14 Tage in Quarantäne. Spezielle Regeln gelten zudem wegen der Virusmutationen. Einerseits für Personen aus Grossbritannien: Wer von dort einreist, muss 14 Tage in Quarantäne. Zudem müssen zwei Coronatests gemacht werden: Der erste in den letzten 72 Stunden vor, der zweite innerhalb 48 Stunden nach der Einreise. Ganz verboten ist die Einreise für Personen, die sich in den letzten 14 Tagen in Brasilien aufgehalten haben.

Für rote Köpfe sorgt in der Schweiz auch der Vorschlag, dass Grenzgänger künftig alle drei Tage einem Test unterzogen werden sollen. In den Nachbarstaaten gilt generell, dass Grenzgänger von den strikten Einreisebestimmungen ausgeschlossen sind.

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Virus

B. Kerzenmacher
schrieb am 25.01.2021 20:34
Das stärkste Mittel gegen Corona wäre gewesen, die Wirtschaft und alles möglichst komplett und gleichzeitig lahmzulegen. Solange das nicht passiert, wird man die Seuche nicht los.
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