Neuer Verein will den Zofinger Rosengarten biodivers gestalten

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Der Rosengarten wird umgestaltet. Bild: Katrin Petkovic
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«Zwei Hauptthemen sollen im Garten umgesetzt werden: Biodiversität und Rosen.» Alice Sommer, Vereinspräsidentin

Am Dienstag wurde der Verein «Lebendiger Rosengarten» in Zofingen gegründet. Er hat zum Ziel, den Zofinger Rosengarten zu einem biodiversen Begegnungsort umzugestalten. Der Vorstand besteht aus Alice Sommer (Präsidentin und Grossrätin Grüne), Ruth Kremer (Aktuarin), Hansruedi Sommer (Kassier) sowie Franziska Kremer (Beisitzerin) und Jolanda Henzmann (Beisitzerin).

Rückblick: Im Herbst 2019 hat die Stadt die Zofinger Bevölkerung im Rahmen des Zukunfts-Kafis dazu eingeladen, generationenverbindende Projekte für die Stadt zu entwickeln. Eine der angedachten Ideen ist die Umgestaltung des Rosengartens zu einem biodiversen Begegnungsort. «Der Rosengarten bietet sich dank der zentralen Lage nahe Schulen, Altstadt, Kunsthaus, Café Rosengarten und Altersheimen für einen generationenverbindenden Begegnungsort an», fanden die Initianten.

Im Anschluss fanden diverse Abklärungen mit Verantwortlichen der Stadt statt. Aus einem Legat wurden 100 000 Franken für die Umgestaltung des Rosengartens gesprochen. Der Verein rechnet mit ungefähren Kosten von 150 000 Franken, wobei erst die Detailplanung des Projekts Aufschluss über die effektiven Kosten geben wird. Diese wird nun durch das Team von Winkler Richard Naturgärten ausgearbeitet.

Von Wildstauden bis zu robusten Rosen

Die Vision des Vereins sieht vor, dass der Garten in verschiedene Bereiche gegliedert wird. Einheimische Wildstauden sollen ebenso ihren Platz finden wie eine Wildblumen-Liegewiese und ein Nasch- und Nutzgarten. «Zwei Hauptthemen sollen im Garten umgesetzt werden: Biodiversität und Rosen», sagt Alice Sommer. Heisst: Der Rosengarten soll seinem Namen auch gerecht werden. Gepflanzt werden robuste Rosensorten, die nicht gespritzt werden müssen.

Sowohl die Stadtbildkommission als auch die Kommission Natur und Landschaft haben im Sommer und Herbst 2020 grünes Licht für das Projekt gegeben. Der Stadtrat hat im November 2020 empfohlen, dass ein Verein die Trägerschaft übernehmen und ein Detailplan zur Umgestaltung erstellt werden soll.

Die Umgestaltung kann, sofern der Stadtrat seine Zustimmung gibt, in diesem Jahr beginnen. Noch steht die definitive Zusage aber aus. Die Finanzierung des Projekts ist mit dem gesprochenen Legat zu einem grossen Teil gesichert. 5000 Franken kommen von der Stadt Zofingen dazu. Zudem hofft der Verein auf finanzielle Unterstützung seitens des Kantons. Weiter soll auf der Webseite lokalhelden.ch später noch ein Crowd­funding gestartet werden. «Auch Private haben uns bereits jetzt finanzielle Unterstützung zugesagt», sagt Alice Sommer. Mitglied des Vereins kann man kostenlos werden auf www.lebendiger-rosengarten.ch. (jam)

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