Zuerst nur ein Interessent – doch jetzt wollen zehn Gastronomen eine Sommerwirtschaft an der Aare betreiben

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Der Aareuferweg im Aarauer Schachen. Im Hintergrund sieht man das "Summertime", auf der grünen Wiese soll eine weitere Aareuferbeiz entstehen. Nadja Rohner / Aargauer Zeitung

Ganze zehn Gastronomen wollen in Aarau eine Sommerwirtschaft an der Aare betreiben. Sie haben sich fristgerecht bis 29. Januar auf die Pachtausschreibung des Stadtrats gemeldet. Dieser hatte im August bekannt gegeben, dass er im Schachen eine weitere Aarebeiz mit bis zu 250 Plätzen ermöglichen will. Die dafür vorgesehene Parzelle liegt zwischen Badi und dem bereits bestehenden Restaurant «Summertime». Sie soll für fünf Jahre vergeben werden, mit Option auf Verlängerung um weitere fünf.

Anfang November teilte der Stadtrat mit, dass er die auslaufende Bewerbungsfrist bis Ende Januar 2021 verlängern wird. Es gab zu jenem Zeitpunkt bloss eine Bewerbung. sagte damals Stadtpräsident Hanspeter Hilfiker, und wies darauf hin, dass der Stadtrat «an einer gewissen Auswahl interessiert» sei. Er sagte zudem, es gehe in Ordnung, wenn der Betrieb aufgrund der späteren Einreichefrist erst 2022 starte und nicht wie vorgesehen 2021.

Die Verlängerung und die neuen Rahmenbedingungen haben nun dazu geführt, dass noch eine beachtliche Anzahl weiterer Bewerbungen eingegangen ist. Laut Stadtpräsident Hilfiker stammen die meisten von ortsansässigen Gastronomen oder aus der Agglomeration Aarau.

Es sei vorgesehen, dass der Stadtrat im März entscheidet, wer den Zuschlag erhält. Weil es keine Submission im eigentlichen Sinne ist, muss danach keine Beschwerdefrist abgewartet werden.

Eröffnung 2021 «wohl nicht realistisch»

Theoretisch wäre eine Eröffnung noch in diesem Jahr möglich und vom Stadtrat zugelassen. Aber Hilfiker erklärt:

«Mit den Planungsarbeiten, dem Baubewilligungsverfahren, den Einsprachemöglichkeiten, den Terrainvorbereitungen inklusive Werkleitungen und dem Erstellen der Bauten scheint eine Eröffnung im 3. Quartal 2021 sehr ehrgeizig und wohl nicht realistisch.»

Die Baubewilligung ist erforderlich, weil die Kernbauten im Winter nicht komplett abgebaut werden wie bei der «Schwanbar», sondern stehen bleiben wie beim «Summertime».

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