Ein turbulenter Coronatag beim EHC Olten

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Der EHC Olten musste sich nach dem positiven Coronafall von Alban Rexha beinahe in Quarantäne begeben. (Bild: freshfocus/Urs Lindt)

Keine Spieler, kein Staff, kein Training: Im Stadion Kleinholz ist es am Freitagmorgen, am Tag nach der 1:3-Niederlage in der Ajoie, aussergewöhnlich ruhig. Der Grund: Der EHC Olten hat einen positiven Coronafall zu beklagen, weshalb als Vorsichtsmassnahme, wie es das entsprechende Schutzkonzept vorsieht, kurzum das Training gestrichen wurde. Just, als der Klub gegen 9 Uhr über den positiven Fall informiert wurde, trudelten die ersten Spieler ein, die umgehend wieder nach Hause geschickt wurden. Sämtliche Spieler sowie Staff begaben sich daraufhin in Quarantäne.

Der neuste Befund löste eine Reihe weiterer Tests aus. So mussten im Laufe des Tages alle Spieler und sämtliche Staffmitglieder zum Schnelltest antraben – alle Tests erwiesen sich als negativ. Trotzdem sah es lange Zeit danach aus, als müsste der EHC Olten für zehn Tage in Quarantäne. Doch schliesslich kam es am späten Nachmittag zur Kehrtwende: Weil das Schutzkonzept eingehalten werden konnte, entschied der kantonsärztliche Dienst, dass der EHC Olten bis auf weiteres doch am Meisterschaftsbetrieb teilnehmen kann, sofern sich bei niemandem Symptome bemerkbar machen. Eine Quarantäne hätte zur Folge gehabt, dass mindestens vier Spiele hätten verschoben werden müssen, also die beiden Partien gegen Thurgau vom Samstag und Montag, das Duell gegen Kloten am Mittwoch sowie das Derby in Langenthal am Sonntag in einer Woche.

Wegen Verletzung zum positiven Testergebnis

Nicht schon wieder, dachte sich der eine oder andere Betroffene beim EHC Olten am Freitagmorgen. Denn die Powermäuse waren in dieser Saison ab dem 24. Oktober bereits einmal für 10 Tage in Quarantäne, als letztlich 14 Spieler positiv getestet wurden. Nun hat es vorderhand einen Spieler erwischt: Alban Rexha. Der Stürmer verletzte sich am Donnerstagabend vor dem Spiel gegen den HC Ajoie beim Aufwärmen auf einer Trainingsmatte mit der Rolle, rutschte unglücklich ab und kugelte sich dabei die Schulter aus. Nach einer Ersthilfe vor Ort begab er sich für weitere Behandlungen ins Spital. Dort absolvierte er bei seinem Eintritt ins Spital routinemässig einen Coronatest. Schliesslich stellte sich zur Überraschung aller heraus, dass der Test positiv war. Per Zufall also entdeckte man beim 28-Jährigen das Virus. Denn Rexha betonte, dass er über keinerlei Symptome verfüge und es ihm gesundheitlich eigentlich gut gehe.

Ganz offensichtlich hat bei den Kantonsärzten der Wind gedreht, sodass man trotz positiven Coronafällen in der Mannschaft nicht mehr gesamte Teams in Quarantäne schickt und viel mehr individuell entscheidet. Mit der gleichen Situation wie der EHC Olten wurde am Freitag auch der SC Bern konfrontiert, der ebenfalls einen positiven Coronafall beklagte. Bei den Bernern hatte es zur Folge, dass nebst dem positiv getesteten Spieler nur jene vier weiteren Akteure in Quarantäne müssen, die bisher noch nicht an Corona erkrankt waren.

Ob beim EHC Olten nebst dem verletzten Alban Rexha noch sonst jemand in Quarantäne muss, war bis Redaktionsschluss noch unklar. Klar ist: Der Verein hat dem kantonsärztlichen Dienst sämtliche Kontakte übergeben. Auch hatte der Klub beispielsweise mitteilen müssen, wer zuletzt mit Rexha in derselben Linie spielte. In dem ganzen Prozess soll berücksichtigt werden, wer bereits an Corona erkrankt war. Als Richtlinie gilt eine dreimonatige Immunität.

Der EHC Olten bewegt sich die nächsten Tage auf wackligen Beinen: So wird etwa Rexhas positives Testresultat noch auf die mutierte Virusvariante überprüft. Sollte sich dies bewahrheiten, dann würde die Situation neu beurteilt werden.

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