«stabil»: Neues Angebot des Jugenddorfs füllt eine Lücke in der Zentralschweiz

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Kathrin Burkhardt, Co-Gesamtleiterin des Jugenddorfes und Christian Thalmann, Bereichsleiter «stabil» vor der Villa Troxler. Hier wird die Wohngruppe einziehen, zudem befinden sich Schulzimmer und Therapieräume im Gebäude. Bild: zvg

Mit dem neuen Angebot «stabil», das ab 1. August verfügbar ist, schliesst das Jugenddorf eine Angebotslücke für männliche Jugendliche, die nach einer stationären psychiatrischen Behandlung auf eine Nachversorgung angewiesen sind. Nach der Behandlung direkt in den Alltag – für viele Jugendliche ist das oft ein zu grosser Schritt. Sie seien im Anschluss auf ihrem Lebensweg deshalb auf eine sozialpädagogische und psychotherapeutische Begleitung angewiesen, schreibt das Jugenddorf in einer Mitteilung. In der Jugendpsychiatrie mangelte es in der Zentralschweiz jedoch bislang an Lösungen für eine gezielte Nachversorgung. Die Corona-Pandemie unterstreiche die Wichtigkeit.

Mit Kreativität zu mehr Lebensfreude

Hier setzt das Jugenddorf in Bad Knutwil mit dem neuen Angebot «stabil» an. Es positioniert sich an der Schnittstelle zwischen der Psychiatrie und der klassischen Sozialpädagogik. Der Fokus liegt auf männlichen Jugendlichen zwischen 14 und 25 Jahren mit einer psychischen Symptomatik. «Ihnen wollen wir eine längerfristige Perspektive bieten, um im Leben wieder Stabilität zu erlangen», erklärt Kathrin Burkhardt, Co-Gesamtleiterin des Jugenddorfs.  Als Bereichsleiter konnte der langjährige Mitarbeiter Christian Thalmann gewonnen werden. Er freut sich auf die neue Herausforderung: «Mich persönlich motiviert, wenn ich sehe, dass durch Kreativität und Erfolgserlebnisse Jugendliche wieder zu mehr Lebensfreude finden.»  Im offenen Rahmen haben die Jugendlichen die Möglichkeit, die obligatorische Schulzeit abzuschliessen, sich mit der Berufswahl auseinanderzusetzen und in den internen Betrieben eine Ausbildung zu absolvieren.  Dank der Betreuung und der integrierten Psychotherapie sowie der engen Zusammenarbeit mit der Luzerner Psychiatrie können Krisen frühzeitig erkannt und aufgefangen werden. Das Angebot fördert ausserdem die Kompetenzen der Jugendlichen im Umgang mit der Störung und den Anforderungen im Alltag.

Für «stabil» stehen ab 1. August 2021 vorerst sechs Plätze zur Verfügung. Ansonsten bietet das Jugenddorf Platz für 43 männliche Jugendliche. Alle Angebote sind laut Co-Gesamtleiter Raffael Behr bis Sommer ausgebucht. Die Nachfrage sei vorhanden. Zuvor sei das nicht immer so gewesen. Total betreut das 1926 unter dem Namen «St. Georg» gegründete Heim momentan 39 Zöglinge.

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