Mit dem Fanklub des Präsidenten auf der Brust gewinnt der FC Aarau wieder

Oli1.jpg
FCA-Eigengewächs Olivier Jäckle jubelt nach seinem Tor zum 2:0 gegen Xamax – mit dem Hauptsponsor «ATF» auf der Trikotbrust. (Bild: Marc Schumacher/Freshfocus)

Nach fünf Spielen ohne Sieg holte der FC Aarau im sechsten Anlauf den ersten Vollerfolg im Jahr 2021. Gegner Xamax hatte im Nachtragsspiel der 20. Runde keine Chance, bereits nach zwölf Minuten führten die Aarauer 2:0, am Ende hiess 4:0, ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg. Gegen die Neuenburger verwertete der FCA effizient seine Torchancen, erzielte ein Tor nach einem Eckball und blieb erst zum dritten Mal in dieser Saison ohne Gegentor – die Mannschaft widerlegte also viele ihrer bisherigen Schwächen.

Woran lags? Die Mitglieder des Fanklubs «Affenkasten-Tequila-Front» (kurz ATF) antworten mit einem Augenzinkern: «An uns!». Bekanntlich hat der FC Aarau für die verbleibenden Partien temporäre Hauptsponsoren gesucht – und schnell gefunden: Innert Kürze waren die fünf Pakete à vier Spiele verkauft, für je 10000 Franken. Eines der Pakete hat sich die «ATF» gesichert. Und ausgerechnet im ersten Spiel mit dem «ATF»-Logo auf der Brust kehrt der FC Aarau zum Siegen zurück. Mehr noch: Der bisherige Saisonverlauf sagt voraus, dass der FCA auch in den nächsten drei Partien mit Hauptsponsor «ATF» punkten wird.

Dass ein Fanklub auf der Trikotbrust auftaucht, ist per se aussergewöhnlich. Noch spezieller macht die Geschichte, dass der aktuelle FCA-Präsident Philipp Bonorand ein Gründungsmitglied des «ATF» ist. Nach dem furiosen Auftakt in die kurze Hauptsponsor-Ära seines Fanklub meldet sich Bonorand auf Facebook zu Wort - inklusive Rückblick auf die Gründungsstunde des «ATF»:

Spiel gegen Winterthur wohl im Brügglifeld statt auf der Schützenwiese
Der nächste Gegner des FC Aarau ist der FC Winterthur – und der hat ein grosses Problem: Der im vergangenen Sommer neu verlegte Rasen im Stadion Schützenwiese ist in einem himmeltraurigen Zustand, so dass die Klubverantwortlichen derzeit nach einem Ausweichstadion für die verbleibenden Heimspiele suchen. Bis ein solches gefunden ist, dauert es. Darum hat der FC Winterthur beim FC Aarau angefragt, ob das Direktduell am kommenden Freitag im Brügglifeld statt auf der Schützenwiese stattfinden kann. In Aarau wollte man mit der Antwort abwarten, ob und wie stark der heimische Rasen beim 4:0 gegen Xamax gelitten hat. Die Entscheidung nach Platzbegehung unmittelbar nach Abpfiff am Dienstagabend: Aus Sicht des FC Aarau steht einem Platzabtausch nichts im Wege. Nun müssen die Swiss Football League und der TV-Sender «blue» , der die Partie am Freitagabend live überträgt, auch noch ihr Okay geben. Was wohl reine Formsache sein dürfte. (wen)

Bonorand1.jpeg
Ihr Eintrag wird nach einer Überprüfung online gestellt.
Keine Kommentare vorhanden
Heute auf zofingertagblatt.ch
Frage des Tages
Marktplatz
regiostellen.ch
Alberati Architekten AG
Architekt|in 60-80% / dipl. Bauleiter|in HF 80%, Mitarbeiter, Zofingen
Leiter/in Finanzen ( 100%), Mitarbeiter,
Hugo Willimann AG
Fleischfachfrau/Charcuterie, Mitarbeiter, Dagmersellen
Teilzeitselle im Stundenlohn, Mitarbeiter,
Teilzeitselle im Stundenlohn, Mitarbeiter,
Exquisina-Küchen
Schreiner-Monteur, Mitarbeiter, Gerlafingen
regioimmo.ch
Abo-Service

Normal-Abo (e-Paper/Digital inkl.)

Schnupper-Abo / Probe-Abo

Digital-Abo

Leserangebote
Partner