Luzerner Regierung will Kinderzulagen um 40 Franken erhöhen

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Symbolbild (Keystone)

Der Regierungsrat schickt eine entsprechende Gesetzesänderung in die Vernehmlassung. Künftig will er die Zulagen einfacher anpassen können. Luzern habe im Zentralschweizer Vergleich die tiefsten Familienzulagen, teilte die Staatskanzlei gestern zum Start der Vernehmlassung mit. Die Erhöhung von heute monatlich 210 auf 250 Franken entspreche einem Bedürfnis und sei ein sozial- und familienpolitisches Zeichen, wird Sozialdirektor Guido Graf (CVP) zitiert. Die Zulagen für Kinder bis zum 12. Altersjahr sind in Luzern auf dem vom Bund festgesetzten Minimum von 200 Franken pro Monat. Die vorgeschlagene Änderung kostet im Kanton Luzern rund 3,5 Millionen Franken jährlich. Dazu müssten allenfalls die Beitragssätze erhöht werden. Der Kanton trägt die Kosten der Familienzulagen für Nichterwerbs­tätige, was eine Mehrbelastung von 80 000 Franken zur Folge habe. Davon übernehmen Gemeinden die Hälfte. Neben der Erhöhung der Zulagen will der Regierungsrat das Gesetz so anpassen, dass er künftig eine Erhöhung selber per Verordnung beschliessen und wieder aufheben kann. Die Vernehmlassung dauert bis Anfang Juni. Die Gesetzesänderung soll auf 1. April 2022 in Kraft treten. (sda)

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