Gemeinderatswahlen Aarburg: Alle Bisherigen treten zur Wahl an

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Hans-Ulrich Schär (parteilos)
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Dino Di Fronzo (FDP)
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Martina Bircher (SVP)
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Rolf Walser (SP)
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Fredy Nater (FDP)

Der Aarburger Gemeinderat tritt geeint zur Wiederwahl an. Das kommuniziert er exklusiv gegenüber dem ZT. Am Sonntag, 13. Juni, findet der erste Wahlgang für die fünf zu besetzenden Gemeinderatssitze der kommenden Amtsperiode 2022 bis 2025 statt. Gemeindeammann und Vizeammann werden davon losgelöst erst später in einem separaten Wahlgang gewählt. Im ersten Wahlgang kann jede bzw. jeder wahlfähige Stimmberechtigte als Kandidat gültige Stimmen erhalten. Anmeldeschluss für eine offizielle Kandidatur ist am Freitag, 30. April um 12 Uhr.

Derzeit setzt sich der Gemeinderat aus folgenden Personen zusammen: Hans-Ulrich Schär (Gemeindeammann, parteilos), Martina Bircher (Vizeammann, SVP), Rolf Walser (SP), Fredy Nater (FDP) und Dino Di Fronzo (FDP). Schär hat als Gemeindeammann das Ressort Präsidiales inne (Präsidiales, Verwaltung/Personal, Schule/Bildung, Kultur/Vereine), Bircher ist zuständig für das Ressort Soziales (Soziales, Jugend, Gesundheit, Asyl/Integration), Di Fronzo für das Ressort Finanzen (Finanzen, Steuern, Liegenschaften), Nater für das Ressort Sicherheit (Sicherheit, Gewerbe, Standortmarketing/Wirtschaftsförderung, Ortsbürgerwesen/Forstwirtschaft) und Walser für das Ressort Bau (Bau, Planung, Umwelt, öV, Stadtaufwertung).

Rolf Walser (im Amt seit 1. Januar 2006)

Was hat Sie zu einer erneuten Kandidatur bewogen?

Das Amt macht mir Freude, die Zusammenarbeit im Rat ist angenehm und zielorientiert. Als einziger Grossrat aus Aarburg stelle ich mein grosses Netzwerk dem Gemeinderat gerne weiterhin zur Verfügung.

Sie sind der Amtsälteste im Aarburger Gemeinderat. Werden Sie zum Sessel-kleber?

Sesselkleber sind Menschen, die sich ans Amt klammern, aber nichts bewirken wollen oder können. Das trifft überhaupt nicht auf mich zu. Meine langjährige Erfahrung wird im Rat durchaus geschätzt.

Was möchten Sie in der kommenden Legislatur noch erreichen?

Die Stadtaufwertung trägt Früchte. Ich setze mich ein für weitere qualitätsvolle Entwicklungen. Das wird Aarburg zusätzlich Schub verleihen. Auch will ich den neuen Aareübergang festgelegt haben.

 

Fredy Nater (im Amt seit 23. September 2016)

Was hat Sie zu einer erneuten Kandidatur bewogen?

Nun bin ich seit vier Jahren im Gemeinderat und kenne den Betrieb. Das hilft, die Energie auf die wichtigen Herausforderungen zu legen. Hiermit die Zukunft von Aarburg zu gestalten, motiviert mich.

Welche Projekte/Aufgaben konnten Sie in der aktuellen Amtsperiode aufgleisen oder beenden?

Wir dürfen dieses Jahr ein neues Tanklöschfahrzeug in Empfang nehmen. Die Prüfung der möglichen Zusammenlegung der Feuerwehren hat grosse Bedeutung und Aarburg spielt hier eine wichtige Rolle.

Welche Ambitionen haben Sie noch in Ihrem Amt als Gemeinderat?

Den Kontakt zum Gewerbe und den Unternehmen möchte ich weiter festigen. Im Bereich Sicherheit haben wir mit Littering und den Auto-Posern zwei Problempunkte, die gelöst werden müssen.

 

 

Dino Di Fronzo (im Amt seit 1. Januar 2018)

Was hat Sie zu einer erneuten Kandidatur bewogen?

Ich bin hochmotiviert. So steht nun nach dem Strukturieren der Finanzlage die Stabilisierung an. Weiter wird die Ausrichtung bezüglich Immobilien und Dienstleistungen wie professioneller Unterhalt und Hauswartung definiert.

Welche Aufgaben und Projekte möchten Sie in der nächsten Legislatur angehen?

Einiges: die gesunde Finanzplanung sicherstellen, Vertrauen gegenüber den Bürgerinnen und Bürgern schaffen, den Gemeinderat mit persönlicher Expertise unterstützen und die Verwaltung zu einer professionellen Organisation begleiten.

Werden Sie als Ammann oder Vizeammann kandidieren?

Ich glaube, dass ich das Rüstzeug und die Erfahrung habe, als Gemeindeammann einige Schwerpunkte anders zu setzen. Es wäre mir eine Ehre, mich für die Bürgerinnen und Bürger von Aarburg als Gemeindeammann noch stärker einsetzen zu dürfen.

 

Martina Bircher (im Amt seit 1. Januar 2014)

Was hat Sie zu einer erneuten Kandidatur bewogen?

Die Reorganisation ist abgeschlossen und der Erfolg spürbar. Die Sozialhilfequote konnte auf 4,9 Prozent gesenkt werden. Die Sozialhilfe ist um 1,2 Millionen Franken gesunken. Das sind vier Steuerprozente! Um diesen Erfolg zu festigen, braucht es Kontinuität.

Welche Aufgaben und Projekte wollen Sie in der nächsten Amtsperiode angehen?

Die Zusammenarbeit mit unserem Spitex-Anbieter Lindenpark weiter vorantreiben. Neue Projekte unterstützen, damit ältere Personen zu Hause bleiben können. In Bereichen der Frühförderung und Tagesstruktur gibt es ebenfalls Potenzial.

Werden Sie sich erneut als Vizeammann zur Verfügung stellen?

Ja​ sicher, die Zusammenarbeit mit Gemeindeammann Hans-Ueli Schär funktioniert gut, im Sinn der Kontinuität macht es daher Sinn, dass ich wieder als Vizeammann zur Verfügung stehe.

 

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