Theaterkollektiv Zwiebelfisch: Erstes Projekt seit der Gründung ist aufgegleist

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Das letzte richtige Projekt vor Ort in der Stadt Zofingen fand 2019 unter dem Titel «Der Rote Tukan» statt. Bilder: zvg

Das Theaterkollektiv Zwiebelfisch ist eine zehnköpfige Theatergruppe aus Zofingen, welche im vergangenen Oktober gegründet wurde. Ganz neu sind die Schauspielerinnen und Schauspieler jedoch nicht in der Zofinger Kulturszene. Die Gruppe ist bekannt für ihre szenischen Stadtrundgänge, welche in den vergangenen Jahren unter den Namen «De König vo Zofinge», «Der Rote Tukan» und «Fri[e]da» durchgeführt worden sind.

Entstanden aus einer Kooperation zwischen dem Kanti-­Theater Zofingen und der Buchhandlung Leserei in Zofingen fand das erste Projekt «De ­König vo Zofige» 2018 statt. Daraus entwickelte sich im folgenden Jahr ein von der Kantonsschule unabhängiges Projekt der Leserei. Dadurch kamen auch neue Schauspielerinnen und Schauspieler verschiedener Altersgruppen hinzu. Nun, zwei Jahre später, ist die Theatergruppe als Theaterkollektiv Zwiebelfisch komplett selbstständig. Der Name, den sich die Gruppe gegeben hat, klingt nicht nur einzigartig, sondern hat auch eine solche Bedeutung. Als Zwiebelfisch bezeichnet die Branche des Buchdrucks nämlich einen einzelnen Buchstaben, der in einem Text in einer anderen Schrift geschrieben ist.

Das Konzept bleibt auch für dieses Jahr bestehen

Das Konzept, nach welchem die Theatergruppe bisher ihre Aufführungen konzipiert hat, wird auch unter dem Namen Theaterkollektiv Zwiebelfisch weitergeführt. Das Aufführungsthema wird jeweils früh bekanntgegeben, womit die Theatergruppe die Menschen dazu aufruft, passende Texte zu schreiben, die danach auf einem Spaziergang durch Zofingen inszeniert werden. Das diesjährige Thema lautet «Letschdi Rondi». Zwar ist momentan noch unklar, wie und in welchem Rahmen die diesjährigen Aufführungen Ende Mai stattfinden können, doch auf diese Unsicherheit ist das Theaterkollektiv vorbereitet. Bereits letztes Jahr hat die Gruppe trotz der Corona-Situation ihr Projekt realisieren können. Anstelle von Stadtführungen vor Ort wurde eine Spaziergangsroute mit verschiedenen Posten erstellt. An den Posten gab es jeweils ein Video, ein Hörspiel oder ein Textplakat, welches von der Theatergruppe vorbereitet wurde. So war «Fri[e]da» trotzdem sehr präsent und konnte als kulturelles Projekt realisiert werden.

Das Ziel des Theaterkollektivs für dieses Jahr ist, die Aufführungen noch ein Stück mehr vor Ort durchzuführen und auch wirklich wieder live spielen zu können. Die Spaziergangsroute für «Letschdi Rondi» wird dieses Jahr durch den Zofinger Wald führen. Die Texte für die Aufführungen wurden bereits gesammelt und bearbeitet. Nun beginnt die Phase des Probens und der Sponsorensuche. Bisher fanden die Sitzungen des Theaterkollektivs online statt. Mit dem schöner werdenden Wetter und den gelockerten Massnahmen ist es nun jedoch möglich, die Proben in angemessenen Kleingruppen nach draussen zu verlegen. Auf diese Weise wird auch mehr Kreativität möglich sein. «Es ist zwar möglich, ein Theaterprojekt über Online-Sitzungen zu planen, doch damit die Texte sich entfalten können, müssen sie auch gespielt werden», stellt die Gruppe fest.

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Seit Oktober 2020 ist das Theaterkollektiv selbstständig.
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