In der Gemeinde Brittnau wurde der 4000. Einwohner geboren

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Anstatt in der Mehrzweckhalle fand die ausserordentliche Gmeind in der Sporthalle statt, weil diese mehr Platz bietet. Bilder: kpe
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Blumen zum Abschied: Deniz Yeker hört als Gemeinderätin auf.

Aufgrund des Coronavirus verlagerte der Gemeinderat Brittnau im Herbst dringliche Traktanden an die Urne. Übrig blieben vier Traktanden, die am Mittwochabend dem Volk vorgelegt wurden. Die gute Nachricht: Brittnau zählt seit März zu den Gemeinden mit 4000 Einwohnern.

Von einer «Punktlandung» sprach Frau Gemeindeammann Hanna Kunz, als sie die Kreditabrechnung zur Anschaffung des Verkehrsfahrzeugs für die Feuerwehr präsentierte. Beantragt hatte der Gemeinderat einen Kredit von 122 000 Franken. Gekostet hat es schlussendlich 853.20 Franken mehr. Ohne Wortmeldung stimmten die Anwesenden der Abrechnung zu.

Ohne Fragen und mit grossmehrheitlicher Zustimmung ging auch das Kreditbegehren für den Kauf eines neuen Tanklöschfahrzeugs für die Feuerwehr über die Bühne. Das neue TLF kostet die Gemeinde 495 000 Franken, wobei die Aargauer Gebäudeversicherung Subventionen von 45 Prozent ausrichtet. Die Auslieferung ist für das Jahr 2022 geplant.

Etwas zu reden gab das grösste Kreditbegehren des Abends. Für 1,68 Millionen Franken soll der Rest der Schürbergstrasse saniert werden – inklusive Wasser- und Abwasserleitung. Im Jahr 2004 wurde der nördliche Teil bereits saniert. Ein langjähriger Anwohner bekundete seine Sorgen, was die Verkehrssicherheit auf der Schürbergstrasse angeht. Sie sei an vielen Stellen eng und unübersichtlich und der Schulweg der vielen dort wohnhaften Kinder sei gefährlich. Er forderte, dass nebst der technischen Ausarbeitung gleichzeitig auch die Sicherheit verbessert wird. Schulpflegepräsident Sascha Barbarino unterstützte das Anliegen. Der zuständige Gemeinderat Christoph Tschupp versicherte, dass der Gemeinderat das Thema Verkehrssicherheit in der ganzen Gemeinde angehen werde, dieses aber im Projekt nicht berücksichtigt wurde. Dem Souverän reichte das als Antwort und er nahm das Traktandum grossmehrheitlich an.

Eine Wortmeldung provozierte das Kreditbegehren zur Sanierung des Scheibenstandes Mättenwil, der bis ins Jahr 2001 in Betrieb war. Für 420 000 Franken soll der Boden von den Altlasten befreit werden. Ein Anwesender fragte den Gemeinderat, ob das Blei bis in den Bach gelangt sei. Kurt Iseli versicherte, dass die Verantwortlichen sich gemeldet hätten, hätten sie kontaminiertes Wasser vorgefunden.

Hanna Kunz versicherte ausserdem, dass der geplante runde Tisch zum Thema Grüngutabfuhr so schnell wie möglich stattfinden werde, und verabschiedete Deniz Yeker offiziell aus dem Gemeinderat.

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