Kantonspolizei zieht Einheit von Brugg ab – Oberentfelden gewinnt 25 Arbeitsplätze

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Das A1-Areal in Oberentfelden. Ueli Wild (7.8.2018)

Eigentlich wollte die Kantonspolizei ihren Standort im Brugger Wildischachen sanieren und ausbauen. Nachdem dort das «Zentrum Nord» der Kapo und die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach untergebracht wurde, war der Platz für zusätzliche Arbeitsplätze knapp geworden.

Die Option Brugg musste der Kanton aber wieder aufgeben. «Aus diversen Gründen, insbesondere auch den zu erwartenden Kosten», wie Claudia Penta, Leiterin Kommunikation beim kantonalen Departement Finanzen und Ressourcen, verrät.

Davon profitiert Oberentfelden: Die dezentrale Einheit aus Brugg wird neu im Oberentfelder A1-Areal an der Suhrerstrasse untergebracht. Der Ausbau der Büros kostet laut Baugesuch 1,79 Mio. Franken. 25 Arbeitsplätze werden laut Kanton dorthin verlegt. Das zusätzliche Verkehrsaufkommen könne laut Gemeindeschreiber Dario Steinmann gut absorbiert werden. Zuvor war dort die grosse Firma Umdasch eingemietet.

Die Kapo führt Einheiten ohne direkten Kundenkontakt in Aarau, Buchs, Schafisheim, Baden und bisher Brugg. Der sonstige Stützpunkt Brugg bleibt bestehen, der Ausbau der Kapo in der Aarauer Telli ist nicht betroffen.

 
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