Ein Plus von 2,1 Millionen Franken in Oftringens Kasse

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Archivbild (Andi Leemann)
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Wie so viele Gemeinden kann auch Oftringen ein gutes Rechnungsergebnis präsentieren. 2,1 Mio. Franken beträgt der Ertragsüberschuss. Das Budget rechnete mit einem Plus von 746 000 und einer Selbstfinanzierung von 4,5 Mio. Franken. Die Nettoinvestitionen betragen gemäss Mitteilung des Gemeinderats 2,4 Mio. Franken (Budget: 3,6 Mio. Franken). Nach Berücksichtigung der Selbstfinanzierung resultiert daraus ein Finanzierungsüberschuss von 4 Mio. Franken (Budget: 960 000 Franken). Damit beträgt die Nettoschuld per Ende 2020 noch rund 39,8 Mio. Franken, respektive 2752 Franken pro Einwohner.

«Dieses erneut sehr gute Ergebnis lässt sich allerdings nur schwerlich auf ein paar wenige wesentliche Positionen zurückführen», heisst es in der Mitteilung. «Gerade den grossen Budgetunterschreitungen und zusätzlichen Einnahmen stehen einige happige Mehraufwendungen und Mindererträge gegenüber.» So sei beispielsweise der Nettoaufwand in der Sozialhilfe dank weniger Ausgaben und höheren Rückerstattungen wieder deutlich tiefer ausgefallen als veranschlagt, während im Kindes- und Erwachsenenschutz gleichzeitig viel weniger Stunden verrechnet werden konnten. In der ambulanten und stationären Krankenpflege hätten die Kosten ausserdem nochmals merklich zugenommen. Als indirekte Folge daraus kommt dann noch die externe Begleitung für die Submission der Spitexleistungen hinzu.

Eine Summe von vielen positiven Abweichungen

«Auf der anderen Seite haben tiefere Ausgaben für den Lärmschutz entlang der Kantonsstrassen, die noch nicht angefallene Abgeltung für die Schutzzone im Gebiet Rägelerhof sowie ein Buchgewinn aus einem Landverkauf die Rechnung entlastet», heisst es weiter. «Nicht zuletzt haben sich die Corona-Massnahmen, aufwand- wie auch ertragsseitig, auf das Jahresergebnis ausgewirkt», führt Markus Steiner, Vizeammann und Ressortleiter Finanzen, aus. «So mussten viele Veranstaltungen aufgrund der verordneten Einschränkungen abgesagt, vorgesehene Unterhaltsarbeiten verschoben und das Feuerwehrfahrzeug für den Personentransport konnte ebenfalls nicht rechtzeitig in Empfang genommen werden.» Demgegenüber seien die Aktiensteuererträge, die Baubewilligungs- und die Betreibungsgebühren regelrecht eingebrochen. «Zusammenfassend kann festgehalten werden, dass sich die Corona-Krise vorderhand noch nicht in der Jahresrechnung niederschlägt und das erfreuliche Resultat, trotz einiger negativer Einflüsse, die Summe von vielen positiven Abweichungen ist», hält Steiner fest.

Mit einem Plus von 218 000 Franken statt eines veranschlagten Minus schliesst die Spezialfinanzierung Wasserversorgung ab. Das gute Ergebnis ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass sich im Unterhalt diverse Projekte verzögern oder gar nicht ausgeführt wurden. Ebenso der Anschluss an die Wasserversorgung Rothrist. Zudem konnte im Berichtsjahr – aufgrund des trockenen Sommers und wohl als Folge der Pandemie –, mehr Wasser verkauft werden. Die Spezialfinanzierungen Abwasserbeseitigung und Abfallwirtschaft erzielten ebenfalls bessere Ergebnisse als budgetiert. (jam)

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