Bei Hannes Hurter und dem AFV war eine leise Hoffnung da

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«Wenn man die allgemeine Situation betrachtet, kam das nicht ganz unerwartet», sagt AFV-Geschäftsführer Hannes Hurter zu den Corona-Lockerungen des Bundesrates. (Bild: Severin Bigler/CH Media)

Die erwachsenen Amateurfussballerinnen und -fussballer müssen sich weiterhin in Geduld üben. Weil das Körperkontaktverbot für Sportarten auch nach dem dritten moderaten Öffnungsschritt, den der Bundesrat gestern Mittwoch vorgestellt hat, bestehen bleibt, sind Meisterschafts- oder Cupspiele für die betroffenen Altersklassen weiterhin nicht erlaubt.

Immerhin: Mannschaftstrainings können wie bisher in Gruppen mit bis zu 15 Personen durchgeführt werden, sofern die beteiligten Personen den erforderlichen Abstand von 1,5 Metern einhalten oder eine Maske tragen. Hannes Hurter, Geschäftsführer des Aargauischen Fussballverbands (AFV), zeigt sich vom Entscheid wenig überrascht. «Wenn man die allgemeine Situation betrachtet, kam das nicht ganz unerwartet», sagt er.

Nachdem zu Beginn dieser Woche deutsche Aerosolforscher in einem Brief an die Bundesregierung Sperrungen von Spazierstrecken oder das Verbot, sich in Parks zu treffen, kritisierten, weil das Coronavirus im Freien nur äusserst selten übertragen würde, keimte beim AFV leise Zuversicht auf. «Die Hoffnung war da, dass sich der Bundesrat anders entscheiden würde», sagt Hurter. Er betont aber, dass «der AFV die Massnahmen natürlich akzeptiert.»

SFV und Regionalverbände treffen sich am Wochenende
Anstelle des erhofften grünen Lichts für den anvisierten Restart Anfang Mai bleibt also vieles ungewiss. Erst vor zwei Wochen verkündete der AFV, dass die Meisterschaften in der 2. und 3. Liga nach Abschluss der Vorrunde in zwei Hälften mit je einer Auf- und Abstiegsgruppe geteilt werden, um die Saison fristgerecht bis am 4. Juli zu beenden.

Ob dieser Plan nun wieder angepasst werden muss, könnte sich unter Umständen schon am Wochenende zeigen, wenn Vertreter des Schweizerischen Fussballverbands und der 13 Regionalverbände gemeinsam das weitere Vorgehen besprechen. «Vielleicht sehen wir dann, in welche Richtung es geht. Wichtig ist, dass es keinen Alleingang einer Region gibt», sagt Hannes Hurter.

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