Baustart für neues Wohnheim in St. Urban

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Grosse Vertretung am Spatenstich zum Neubau des Wohnheims Sonnegarte: Regierungsrat Guido Graf und Spitalratspräsident Hans Schärli mit Vertreterinnen und Vertretern der Dienststelle Soziales und Gesellschaft, der Baukommission, des Kernteams sowie Bewohnerinnen und Bewohnern des Wohnheims Sonnegarte. Bilder: zvg
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Visualisierung des Wohnheims Sonnegarte in St. Urban.

In St. Urban sind die Bagger aufgefahren. Bis Mitte Jahr 2023 entsteht im Ortsteil von Pfaffnau ein Gebäude mit 64 Betreuungsplätzen für geistig und mehrfach beeinträchtigte erwachsene Menschen. Die Luzerner Psychiatrie investiert rund 33 Millionen Franken in den Neubau des Wohnheims angrenzend an das bestehende Klinikareal. Mit dem Wohnheim Sonnegarte werden drei Wohngruppen in St. Urban zentralisiert und die Anzahl Betreuungsplätze um 16 Plätze erhöht.

Der Spatenstich erfolgte diese Woche in Anwesenheit des Luzerner Regierungsrates und Gesundheits- und Sozialdirektors Guido Graf (CVP) sowie des Spitalpräsidenten der Luzerner Psychiatrie (Lups) Hans Schärli, teilte die Lups mit.

«Wichtiger Meilenstein für die Luzerner Psychiatrie»

Als «wichtigen Meilenstein für die Luzerner Psychiatrie» bezeichnen die Verantwortlichen das Bauvorhaben. Für die Bewohnerinnen und Bewohner könne durch den Neubau eine dringend notwendige Verbesserung der Wohnqualität erreicht werden, heisst es in der Mitteilung weiter. Die aktuellen Wohnungen wurden in den 60er-­Jahren erbaut und sind dementsprechend eng und veraltet. Durch das neue Gebäude entstehe zudem ein attraktives Arbeitsumfeld für die Mitarbeitenden. Mit der Angebotserweiterung werden im Kanton Luzern die zusätzlich benötigten Wohnheimplätze geschaffen. Künftig stehen 64 (bisher 48) Wohn- bzw. Betreuungsplätze zur Verfügung. Als neues Angebot sollen auch Kriseninterventionsplätze zur Verfügung stehen. Im Falle einer akuten psychiatrischen Krise können Bewohner zukünftig in ihrem gewohnten Setting agogisch begleitet und psychiatrisch behandelt werden. Somit soll die Akutpsychiatrie entlastet werden.

Zwei dreigeschossige Gebäudeflügel

Der Neubau wird aus zwei dreigeschossigen Gebäudeflügeln mit den Wohngruppen bestehen, die durch einen eingeschossigen Zwischenbau (Begegnungsraum) zu einem Ganzen verbunden sind. Über dem Eingang entsteht ein Dachgarten mit geschütztem Aufenthaltsbereich, der gut besonnt ist und einen attraktiven Blick in die Landschaft bietet. Nebenan entsteht ein eingeschossiges Ateliergebäude als Einzelbau.

Bereits 2017 lancierte die Luzerner Psychiatrie einen Projektwettbewerb für das neue Wohnheim. 2018 hat sie das Siegerprojekt erkoren, welches jetzt umgesetzt wird. (pd/rzu)

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