Stillstandsmentalität

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Der Ausgang der Stadtratswahlen in Zofingen hat meinen Einschätzungen und Gesprächen zufolge nicht nur mich ein wenig ratlos zurückgelassen. Die undifferenzierte Betrachtungsweise und fehlende Auseinandersetzung der wählenden Bevölkerung mit den Leistungsausweisen gewisser Exekutivmitglieder haben dazu geführt, dass progressive, kompetente und vorwärts gerichtete Kandidaten bei dieser Wahl nicht berücksichtigt wurden. Für Zofingen und die Region ist das ein Schritt in die falsche Richtung. Jedoch akzeptiere ich als vehementer Verfechter der direkten Demokratie selbstverständlich das Ergebnis dieser Wahl. Nur hoffe ich, dass die gewählten Mitglieder des Stadtrats ihre Wiederwahl zum Anlass nehmen, der Bevölkerung gegenüber offen und transparent auch unangenehme Vorkommnisse und Sachlagen zu kommunizieren und bereit sind, dafür die Verantwortung zu übernehmen. Sich mit Kritik auseinander zu setzen, heisst auch, Fehler eingestehen zu können, dazuzulernen und daraus neue Erkenntnisse und Ansichten zu gewinnen. Das Wohl der Stadt und ihrer Bevölkerung sollte bei der Ausübung eines solchen Amts immer oberste Priorität geniessen. Die Steuerzahlenden haben Anrecht auf einen professionell und effizient geführten Bezirkshauptort.

Benjamin Müller, Zofingen

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