Maskenpflicht, neuer Nichtraucherbereich und eine Rutsche weniger: So startet die Badi in die zweite Corona-Saison

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Die Badi ist bereit für die Eröffnung. Bild: Bruno Kissling

«Lasst uns den Sommer geniessen», sagt der Chefbadmeister Thomas Müller. Am Mittwoch, wenn die Badi in Olten ihre Saison startet, deutet aber noch nichts auf Badewetter hin: Es wird Regen mit Temperaturen knapp über 10 Grad Celsius vorhergesagt. Müller ist aber überzeugt, dass es ein «sehr heisser Sommer» gibt, wenn der Eröffnungstag buchstäblich ins Wasser fällt, sagt er mit seinem schelmischen Lächeln.

Die Badewilligen müssen aber auch in der zweiten Saison mit der Coronapandemie wie schon vergangenes Jahr Einschränkungen hinnehmen. Die massivste ist wohl die ausgedehnte Maskenpflicht: Auf dem ganzen Areal muss die Maske getragen werden ausser beim Schwimmen und Duschen. «Wir sind etwas schärfer als andere Badis, doch wir zählen da auf unsere Gäste, weil es ja auch in ihrem Sinne ist, die Ansteckungsgefahr zu minimieren.»

Das heisst: Selbst wer schwimmen geht, muss von seinem Platz bis zum Becken den Mund-und-Nasen-Schutz tragen. «Wir gehen davon aus, dass man ein Badetuch mitnimmt, und dieses dann zusammen mit der Maske in der Nähe der Becken ablegt», sagt Müller. Man werde die Maskenpflicht kontrollieren und die Badegäste bei Nichteinhalten darauf hinweisen. «Wir rufen aber natürlich nicht gleich die Polizei.» Die Maskenpflicht gilt aber erst ab 20 Jahren. Zudem verweist Müller auf die weiteren Schutzmassnahmen wie Mindestabstand von 1,5 Meter, häufiges Händewaschen und dem Contract-Tracing: Wer kein Saisonabo besitzt, muss beim Eingang auf einer Liste seine Personalien eintragen.

Kapazität beschränkt

Ausserdem wird wie 2020 auch die Kapazität beschränkt. Es sind auf dem 17'000 m2 grossen Areal nur 1600 Personen auf einmal zugelassen. Jeder Person muss laut Bund mindestens 10 m2 Fläche zur Verfügung stehen. Die Badi Olten hat noch eine Sicherheitsmarge von 10 Prozent eingebaut – auf dem Areal wären eigentlich 1700 Personen gleichzeitig möglich. Um mehr Platz zu schaffen, wird der Bereich der Liegewiese erweitert: Wo bis anhin Fussball gespielt wurde, werden sich neu Badibesucher sonnen. Schirme und Mülleimer werden zusätzlich aufgestellt, im nächsten Jahr sollen auch Bäume gepflanzt werden. Fussball und Basketball werden künftig auf der Wiese ganz westlich gespielt, die für ein Politikum sorgte und seit vergangenen November öffentlich zugänglich war. Nun gehört sie wieder zum Badi-Areal.

Rauchfreie Zonen

Neu wurde auf vielfachen Wunsch vor allem von Eltern mit Kindern der Liegebereich rund um das Kleinkinderbecken und den Spielplatz als rauchfrei ausgeschieden. Zudem hat der Chefbadmeister eine weitere frohe Botschaft: Die Betonbecken bei den Rutschen sind auf diese Saison hin mit einer Kunststoffbeschichtung ausgerüstet worden, was kleinere Blessuren verhindern soll. Einen Wermutstropfen gibt es aber auch: Wegen des harten Winters ist ein Teil der gelben Kamikaze-Rutsche beschädigt worden – eine Reparatur lohnte sich nicht mehr. Ersatz kann kurzfristig nicht mehr beschafft werden. Frühestens auf nächste Saison hin wird die Holzabsperrung wegkommen und die Rutsche ersetzt.

Das Schwimmerbecken wird wie im Vorjahr auf zwei Kategorien aufgeteilt sein: In der Mitte sind zwei Bahnen für Schnell- und Sportschwimmende eingerichtet; aareseitig und auf der Treppenseite finden Plauschschwimmende und Aquajoggende Platz. Geschwommen wird im Kreisverkehr gegen den Uhrzeigersinn immer am Rand der jeweiligen Zone. Ab Mittwoch können ferner Saisonabos und Eintrittskarten erworben werden; hingegen werden aufgrund der unsicheren Lage keine Jahresabos verkauft. Aus dem gleichen Grund fand auch kein Vorverkauf der Saisonabos statt.

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Die Badi ist bereit für die Eröffnung. Bild: Bruno Kissling
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