In Uerkheim wird ein erneuter Versuch für Tempo 30 gestartet

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Symbolbild (Archiv)

Betroffen wären alle Gemeindestrassen im Dorf. An der Wintergmeind 2014 hatte der Gemeinderat diesbezüglich eine Schlappe eingefahren, wie er in der Broschüre zur Gmeind erinnert: Damals war die Errichtung von drei Tempo-30-Zonen traktandiert, dies lediglich in gewissen Wohngebieten. Trotzdem wurde der Kreditantrag zurückgewiesen. Wie der Gemeinderat schreibt, «namentlich auch, weil sich Bewohner aus zwei der angeführten Wohngebiete gegen das Projekt aussprachen».

Wunsch nach Verkehrs-beruhigung ist da

Doch anscheinend wünschen sich gewisse Anwohner doch Verkehrsberuhigungen. Vor gut einem Jahr seien Stimmen diesbezüglich aus dem Quartier Bachstrasse/Mattenweg gekommen. In der Folge wurde eine Umfrage gestartet, aus der der Wunsch nach Beruhigungsmassnahmen in den Gebieten Bachstrasse/Mattenweg, Hübelistrasse, Baumattstrasse/Schorütistrasse/Eihubelweg und Vorderhubelstrasse resultierte. Die Planung soll unter anderem zeigen, ob mit einer generellen Tempo-40-Si­gnalisation den Anliegen der Bevölkerung ausserhalb des Siedlungsgebietes (wo Tempo 30 nicht möglich ist) nachgekommen werden kann. Die Planung wird diesbezüglich Klarheit geben. Gleichzeitig wird Tempo 30 in Siedlungsgebieten überprüft. Ist die Planung einst abgeschlossen, wird ein Kredit für die Ausführung beantragt.

Teil der Strassensanierung zahlt der Waldfonds

Ein Kredit über 116 000 Franken wird für Belagssanierungen an der Dänibachstrasse beantragt. Die Sanierung soll aber teilweise aus dem Waldfonds finanziert werden. Über die Entnahme der entsprechenden 58 000 Franken aus dem Waldfonds bestimmt die Gmeind ebenfalls. Weiter muss der Gemeindevertrag der Regionalen Feuerwehr Uerkental (Uerkheim, Bottenwil und Wiliberg) angepasst werden. Bisher zahlte Uerkheim 45 Prozent, jetzt soll der Verteilschlüssel geändert werden (ZT vom 10. Mai). 40 Prozent der Kosten würden nach einem Sockelbeitrag verteilt (davon Uerkheim: 16 Prozent), 60 Prozent werden nach dem jeweiligen Anteil der Gebäudeversicherungssummen auf die Gemeinden aufgeteilt. Für Uerk-heim resultieren aus dem neuen Modell Mehrkosten, der Gemeinderat betrachtet diese aber als verkraftbar. Die Rechnung 2020 schliesst mit einem Plus von 372 118 Franken ab (Budget: 11 850 Franken). Das gute Ergebnis sei vor allem auf die Zahlung der Caritas/Glückskette an die Unwetterschäden 2017 von rund 317 000 Franken sowie auf den höheren Steuerertrag von 234 149 Franken zurückzuführen. (fdu)

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