Beim SC Langenthal wird der Sommer dem letzten ähneln

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Stefan Rüegsegger dürfte dem SC Langenthal erhalten bleiben. (Bild: ryl)

 

Seit dem Abschluss der Eishockeysaison in der Schweiz gab es in den letzten Tagen regelmässig neue Transfermeldungen. Visp beispielsweise liess eine Bombe platzen: Linus Klasen, seines Zeichens schwedischer Superstar und Edeltechniker, wechselt ins Wallis. Beim SC Langenthal hingegen hört man vor allem von Abgängen, einige wiegen schwerer, andere weniger. Vincenzo Küng dürfte wohl zur Organisation der ZSC und GCK Lions wechseln, Ian Derungs geht zu Thurgau und die B-Lizenz-Spieler Aaro Törmänen und Torhüter Andri Henauer wechseln nach La Chaux-de-Fonds. Aktuell stehen also nur zwölf Spieler unter Vertrag. Für Kevin Schläpfer, Sportchef der Langenthaler, ist das aber kein Grund zur Sorge. «Dank dem letzten Sommer gehen wir diese Situation beruhigter an», sagt er mit einem Lachen und hängt an, dass man die aktuelle Situation und wohl auch die nähere Zukunft mit der letzten Sommer vergleichen könne. Vielleicht aber ist sie sogar noch etwas besser, denn Schläpfer versprüht Zuversicht. Einzelne Transfer- und Vertragsverlängerungen sollen bald schon folgen.

Es herrscht noch viel Ungewissheit

Bei einem Vertrag, so scheint es, muss nur noch die Tinte trocknen. Stefan Rüegsegger dürfte in Langenthal bleiben, auch wenn es Schläpfer selbst etwas defensiver formuliert. Auch könnte Serge Weber womöglich beim SCL verlängern, mit ihm ist man genauso wie mit Tom Gerber im Gespräch. Ausserdem sind Ronny Dähler und Elvis Schläpfer abermals als B-Lizenz-Spieler ein Thema. Wie schon im letzten Sommer will man aber nur investieren, was man schon eingenommen hat.

Immerhin: Die Sponsoren halten dem SCL die Treue, zahlreiche Gespräche hätten positive Resultate zu Tage gebracht, sagt Schläpfer. «Aber die Situation bleibt ungewiss. Können wir wieder vor Zuschauern spielen und wenn ja, vor wie vielen? Wird es wieder Stehplätze geben und wollen die Zuschauer überhaupt wiederkommen oder warten sie noch zu?» Diese offenen Fragen führen dazu, dass man auf dem Transfermarkt vorerst defensiv agiere, auch wenn man hoffe, noch einzelne erfahrene Spieler nach Langenthal locken zu können.

Spielen die Langenthaler mit zwei Ausländern?

Daneben verspricht Schläpfer, dass die Oberaargauer in der kommenden Saison mit mindestens einem Ausländer antreten werden. «Wir suchen nach einem Center», sagt er und verrät, dass Eero Elo vielleicht auch wieder zum Team gehören könnte. «Wenn wir ihn extern finanzieren und er kein wesentlich besseres Angebot erhält, wird er bleiben», so der Sportchef. In Stein gemeisselt sei das noch nicht, aktuell sei er diesbezüglich aber «zuversichtlich».

Auch wenn bei mehreren Personalien bald Klarheit herrschen dürfte, so wird man sich in Langenthal vorerst an die Ungewissheit gewöhnen müssen. «Schon im Juni haben wir zehn Try-Outs vorbereitet», sagt Schläpfer. Abgesehen vom kompetitiven Kern werde man nicht nur mit Junioren auffüllen müssen, sondern auch wollen. Dies sei, wie schon oft geäussert, Langenthals Zukunft. Und die letzte Saison zeigte, dass diese auch auf diese Weise rosig sein kann.

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