Pumptrackanlage Olten: Verträge sind unterzeichnet

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Die Pumptrackanlage im Kleinholz nimmt Gestalt an. Zvg

Eine Gruppe von motivierten Oltnern startete vor rund zwei Jahren mit der Erarbeitung eines Grobkonzepts für eine Pumptrackanlage in Olten. Diese soll eine gut zugängliche, familienfreundliche Anlage sein, die Fahrern aller Altersgruppen die Möglichkeit gibt, diese Leidenschaft zu entdecken oder wieder zu entdecken.

«Ein Ort, welcher auch der grossen Community von Rollsportlerinnen einen Treffpunkt bietet»,

wie die Stadtkanzlei in ihrer Medienmitteilung schreibt. Fahrrad, Rollbrett, Trottinett und Skates als Sportgeräte, aber auch als Mittel zur individuellen Mobilität sollen im Zentrum stehen.

Fortbewegen – ohne zu pedalieren

Ein Pumptrack ist eine bis zu zwei Meter breite Piste aus Bodenwellen und Steilwandkurven. Die Bodenwellen werden genutzt, um durch schwungvolle Bewegungen Geschwindigkeit zu generieren, sodass die ganze Runde beliebig oft gefahren werden kann, ohne dabei pedalieren zu müssen. Wird ein Pumptrack richtig gebaut, besteht zudem die Möglichkeit, dass fortgeschrittene Fahrer, anstatt nur zu rollen, von Bodenwelle zu Bodenwelle springen können.

In Absprache zwischen dem Projektteam und der Stadt Olten wurden verschiedene Standorte geprüft. Die Nähe zu den Sportstätten Kleinholz wurde dabei als wichtiger Faktor für den nun gewählten Standort gewertet. Ziel des Projektteams war es auch, nach Möglichkeit einen öffentlichen Grund nutzen zu können und mit Hilfe einer mittelfristigen Leistungsvereinbarung mit der Stadt für beide Seiten und die Investoren eine Win-win-Situation zu erzielen.

Kostenlose Nutzung durch die Bevölkerung als Bedingung

Die Nutzung des Pumptracks soll für die Bevölkerung kostenlos sein. Dies sei eine wesentliche Voraussetzung für eine regelmässige Nutzung des Pumptracks als niederschwelliges Freizeitangebot und somit sinnvoll und zweckmässig. «Die Rahmenbedingungen sind in einem zehn Jahre dauernden Pachtvertrag geregelt», schreibt die Stadtkanzlei weiter. Mit Hilfe einer parallel laufenden zehnjährigen Leistungsvereinbarung zwischen dem Trägerverein und der Stadt Olten werden weitere Rechte und Pflichten geklärt.

«Wir freuen uns über diesen wichtigen Schritt. Die Stadt Olten hat unser Projekt von Anfang an unterstützt und die Zusammenarbeit war immer positiv. Dass es nun gelungen ist, in relativ kurzer Zeit die nötigen, rechtlichen Grundlagen zu schaffen, zeigt, dass der Stadtrat an die Idee glaubt und vom Nutzen einer Sportanlage für den Rollsport überzeugt ist,» kommentiert Dominik Hug, Mitinitiant des Pumptrack-Projektes und Vorstandsmitglied des Bike Clubs Olten, die Genehmigung der Verträge.

Investitionen von rund 430'000 Franken

Das Projektteam rechnet mit Investitionen für die Erstellung der Pumptrackanlage mit Betriebsgebäude
auf dem Gelände der ehemaligen Minigolfanlage von rund 430'000 Franken. Die Finanzierung soll mehrheitlich durch Private (Crowdfunding) gesichert werden. Die Einwohnergemeinde erlässt den Pachtzins von rund 19'100 Franken pro Jahr und sorgt für den fachgerechten Unterhalt der bestehenden Bäume auf dem Areal durch den Werkhof. Der Gegenwert dieser Leistungen beträgt rund 5500 Franken pro Jahr. (sko/otr)

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