Transfercoup für FC Aarau: Almeida entscheidet sich fürs Brügglifeld und gegen das grosse Geld

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Mickael Almeida erzielte im Frühling 2021 zehn Tore für den FC Aarau - nun wird er definitiv bis 2023 übernommen. Marc Schumacher / freshfocus

Mindestens zwei unterschriftreife Offerten aus der Super League hatte Mickael Almeida gemäss AZ-Informationen auf dem Tisch – tatsächlich dürfte es noch die eine oder andere mehr gewesen sein. Daneben das Angebot des FC Aarau: Zwei Mal am Tag eine warme Mahlzeit gibt es auch damit, doch naturgemäss kann ein Challenge-Ligist finanziell nicht mit den Klubs aus dem Oberhaus mithalten.

Was tun? Almeida hörte sich alle Interessenten an – und entschied sich am Ende für das, was er bereits hatte: Einen Trainer, der ihn nach einem missratenen Abstecher nach Chiasso wachgeküsst hat. Eine Mannschaft, die in ihrer Entwicklung noch ein grosses Stück vom Zenit entfernt ist. Und ein Umfeld, in dem sich Almeida einfach wohlfühlt. All das bietet ihm seit Anfang dieses Jahres der FC Aarau, bei dem Almeida nach seiner Rückkehr richtiggehend aufgeblüht ist und in der Rückrunde zehn Tore erzielte. Eines davon wurde zum «Tor des Monats März» gewählt – aktuell läuft die Abstimmung für den Monat Mai, in der Almeida ebenfalls zur Auswahl steht.

Gegen das Geld, für die Nestwärme: Es dürfte die richtige Entscheidung sein von Almeida, der einst europaweit als grosses Talent galt und in der portugiesischen Junioren-Nationalmannschaft für Aufsehen sorgte. Nach eher missratenen Profi-Anläufen in Sion (2017/18), Aarau (2018/19) und Chiasso (2019/20) hat er in Stephan Keller einen Trainer gefunden, der auf ihn setzt und in dessen Fussballstil Almeidas technische Qualitäten bestens zur Geltung kommen. Und mit 22 ist der Zug in die grosse, weite Fussballwelt noch nicht abgefahren.

Im Frühjahr 2021 war Almeida noch ausgeliehen vom Chiasso. Dort hatte er einst einen Vertrag bis 2023 unterzeichnet, der nach dem Abstieg der Tessiner in den Amateurfussball seine Gültigkeit verlor. So erhält der FC Aarau die Transferrechte für Almeida, ohne dafür eine Ablösesumme entrichten zu müssen. Genauso lief es im vergangenen Herbst mit dem holländischen Innenverteidiger Leon Bergsma, der wie Almeida als vertragsloser Profi im Brügglifeld unterschrieb. Beide sind nun bis 2023 an den FCA gebunden, beide wird der FCA dereinst mit einem satten Gewinn verkaufen – wetten?

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