Fussballer aus der Region wollen auf der Erfolgswelle in den Sommer reiten

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Auf Hansruedi Birrers SC Zofingen wartet mit dem Gastspiel beim FC Aegeri eine knifflige Aufgabe. (Bild: Otto Lüscher)

Nach mehr als sieben Monaten Corona-Pause geht die Amateurfussball-Meisterschaft für einen Teil der regionalen Spitzenklubs an diesem Wochenende endlich weiter. Während in der 2. Liga heute der FC Niederwil den FC Lenzburg zum Nachtragsspiel bittet, steht in der 2.-Liga-inter-Gruppe 5 die erste Vollrunde auf dem Programm. Auf den SC Zofingen wartet dabei morgen Sonntag (15 Uhr) das schwierige Auswärtsspiel beim FC Aegeri, der als Tabellenelfter in akuter Abstiegsgefahr steckt. Wegen der engen Platzverhältnisse auf dem Sportplatz Chruzelen in Unterägeri weiss SCZ-Trainer Hansruedi Birrer, was ihn erwartet: «Es gibt ein rustikales und körperbetontes Spiel, das über das Zweikampfverhalten entschieden wird», sagt er, «aber wir werden uns nicht verstecken.»

Mit drei Testspielen innert sieben Tagen gegen Solothurn (0:1-Niederlage), Willisau (3:0) und das Team Aargau U18 (1:0) hat Birrer seine Schützlinge auf Betriebstemperatur gebracht. In die Motivationstrickkiste musste er nicht greifen. «Wir haben extrem spielfreudig agiert. Man spürte, dass der Fussball wieder im Zentrum steht», sagt Birrer. Das sei bei ihm an der Seitenlinie nicht anders. «Es tut gut, mit der Gruppe wieder gegen andere Teams anzutreten», sagt er.

Obwohl der Aufstieg noch möglich ist, befasst man sich beim SC Zofingen nicht gross mit diesem Thema. «Natürlich wäre es toll, wenn es im letzten Heimspiel gegen Lachen noch um etwas gehen würde», sagt Birrer zu einer allfälligen «Belle» gegen den Leader. «Zuerst müssen gegen Aegeri aber die drei Punkte her, danach schauen wir weiter.»

Weil die Zofinger auf Patzer der Konkurrenz angewiesen sind, schielen sie heute mit einem Auge nach Schöftland. Dort empfängt die Mannschaft von Trainer Sven Osterwalder mit dem FC Freienbach (18 Uhr) Lachens ersten Verfolger und könnte mit einem Sieg dem SCZ in die Karten spielen. Auch wenn die Schöftler den Ligaerhalt drei Runden vor Schluss auf sicher haben, darf eine attraktive Partie durchaus erwartet werden: Bei ihrem letzten Besuch im August 2019 setzten sich die Freienbacher mit 5:4 durch.

Der FC Rothrist scheint bereit für seine Mission
Noch etwas gedulden muss sich der FC Rothrist, der heute in Wettingen (16 Uhr) testet. In einer Woche beginnt für das 2.-Liga-Schlusslicht die Mission «Klassenerhalt» mit dem Heimspiel gegen Schönenwerd-Niedergösgen. «Unsere Devise kann nur Attacke heissen», sagt Trainer Nicola Nocita zur Partie, die wegen des Kunstrasen-Einbaus auf dem Sportplatz Stampfi in Fulenbach ausgetragen wird. Nach den Ausrufezeichen mit den Siegen gegen 2.-Liga-inter-Klub Willisau (2:0) und 2.-Liga-Leader Mutschellen (3:1) blickt Nocita der Aufgabe zuversichtlich entgegen. «Wir sollten Testspiele nicht zu stark gewichten, aber unser Weg stimmt», sagt er, «auf dieser Welle wollen wir weiterreiten.»

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