Patrick Räbmatter will das Aargauer Kantonale vergessen machen

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In Lenzburg gelang Patrick Räbmatter (oben) erst im dritten Gang gegen Tobias Dünner der erste Sieg. (Bild: Keystone)

«Ich habe schon einen Moment damit zu kämpfen gehabt», gibt der Uerkner Doppeleidgenosse Patrick Räbmatter ein paar Tage nach dem Aargauer Kantonalschwingfest in Lenzburg zu, bei dem er überraschenderweise den Kranz verpasste, «mittlerweile ist das aber abgehakt. Es war einfach nicht mein Tag, das kann mal passieren.»

Nach der Startniederlage gegen Christoph Bieri, zwei Gestellten und drei Siegen fehlte dem 29-Jährigen letztlich ein halber Punkt auf die Kranzplätze. Statt einer Auszeichnung gab es letztlich nur Muskelkater. «Ich habe es am Montag schon noch gespürt», gibt «Räbi» zu. Trotzdem und obwohl es mit Schlussrang zehn ein für ihn enttäuschendes Resultat absetzte, hat der Uerkner den so lange ersehnten Neustart genossen: «Es war schön, wieder auf dem Schwingplatz zu sein, auch wenn alles noch ein bisschen komisch war und noch nicht so viele Zuschauer anwesend sein durften. Während des Kampfes nimmt man das im Sägemehlring sowieso nicht wahr.»

In Matzendorf will sich «Räbi» den 42. Kranz sichern

Wenn am Sonntag (ab 8.45 Uhr)in Matzendorf das als Pilotprojekt geltende Solothurner Kantonalschwingfest über die Bühne geht, sind insgesamt bereits 1000 Personen auf dem Festgelände zugelassen. Drei von ihnen sind die Aktiven des SK Zofingen: Patrick Räbmatter, Aaron Rüegger und Nick Kulmer. «Räbi» will sich dabei für den Auftritt in Lenzburg rehabilitieren. «Ich will eine gute Leistung zeigen und den Kranz holen», sagt Räbmatter.

Wiedersehen nach Widerstand

Solothurner Kantonales So schnell kann es gehen. Erst noch wehrte sich Samuel Giger gegen Sonderregeln, am Sonntag profitiert er selbst von einer. Dann ist der 23-Jährige Gast am Solothurner Kantonalschwingfest in Matzendorf. Es ist erst das zweite Kranzfest, seit Corona den Schwingbetrieb nach dem Eidgenössischen 2019 zum Er­liegen brachte. Und das Fest ist nur möglich, weil es als Pilot­projekt eingestuft wurde.

Nach Christian Stucki, der am Sonntag als Gast das Aargauer Kantonale gewann, sind Giger und sein Klub­kollege Domenic Schneider, der ebenfalls in Matzendorf startet, erst die Eidgenossen Nummer zwei und drei ausserhalb des Nordwestschweizer Verbands, die nach 21 Monaten Zwangspause wieder um einen Kranz schwingen werden. Dabei hatte sich Giger gewehrt, als der Eidgenössische Schwingerverband die Öffnung im Schwingen vorantrieb. Giger war dagegen, als Mitte März eine Ausnahmebewilligung den 120 Besten eine frühere Rückkehr ins Training ermöglichen sollte. Zusammen mit weiteren Spitzenschwingern aus dem Nordostschweizer Verband zog er einen Verzicht in Betracht. Nach dem Motto: Im Schwingen sind alle gleich. Nach einigen Tagen des Widerstands liessen sich Giger und seine Kollegen allerdings auf die Liste der Bevorteilten setzen.

In Matzendorf kommt es für Giger zum Wiedersehen mit Nick Alpiger. Am Eidgenössischen in Zug trafen sie zum Auftakt auf­einander – und Alpiger legte den Thurgauer auf den Rücken. Am Sonntag hat auch der Aargauer den Festsieg als Ziel. In Lenzburg stand der 25-Jährige gegen Stucki im Schlussgang. Am Sonntag stehen mit Patrick Räbmatter, Joel Strebel und Andreas Döbeli drei weitere Eidgenossen am Start.

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