Offene Clubs, keine Maske im Freien und sechs Personen pro Tisch: Der Bundesrat lockert vor den Sommerferien weiter

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Geht es nach dem Bundesrat darf ab Ende Juni wieder getanzt werden. (Symbolbild) Keystone

Die Pandemie entwickle sich in eine gute Richtung. Die Fallzahlen, Spitaleinweisungen und die Auslastung der Intensivstationen seien deutlich rückläufig, argumentiert der Bundesrat. Er plant deshalb vor den Sommerferien einen weiteren grösseren Öffnungsschritt. Am Freitag hat eine Reihe von Vorschlägen bei den Kantonen in Konsultation geschickt. Definitiv entscheiden wird er am 23. Juni.

Der fünfte Öffnungsschritt hat es in sich: So soll die Maskenpflicht im Freien aufgehoben werden. Das gilt für öffentlich zugängliche Einrichtungen, Freizeitbetriebe, Bahnhöfe, Haltestellen wie auch auf Aussendecks von Schiffen und Sesselliften.

Auch am Arbeitsplatz und an Schulen auf der Sekundarstufe II möchte der Bundesrat die generelle Maskenpflicht aufheben, wie es in einer Mitteilung des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) heisst. Der Arbeitgeber soll aber weiterhin für den Schutz der Arbeitnehmenden besorgt sein. Kann der notwendige Abstand nicht eingehalten werden, gilt weiterhin eine Maskenpflicht. Für Regeln an den Gymnasien und Berufsschulen sind die Kantone zuständig.

Keine Beschränkung auf Terrassen

Eine stärkere Nutzung ihrer Kapazität soll Läden, Freizeitbetrieben und Sporteinrichtungen gewährt werden. Neu gelten einheitliche Regeln: Wird im Innenbereich eine Maske getragen, gelten vier Quadratmeter pro Person. In Einrichtungen wie Hallenbädern, wo keine Maske getragen werden kann, sind es zehn Quadratmeter.

Ein grosser Lockerungsschritt steht für Diskotheken und Tanzlokale an. Diese dürfen wieder bis zu 250 Personen einlassen. Voraussetzung ist, dass ein gültiges Covid-Zertifikat vorgewiesen wird.

Gar keine Einschränkung soll es dagegen mehr auf Restaurantterrassen geben. Der Bundesrat möchte hier die Obergrenze der Gästegruppen aufheben. Drinnen sollen neu sechs Personen pro Tisch Platz nehmen dürfen. Im Restaurant gilt Maskenpflicht. Die Betriebe müssen weiterhin die Kontaktdaten aller Gäste erheben.

Freuen dürften die geplanten Lockerungen auch, wer gerne schwitzt. Im Sportbereich sollen die bisherigen Obergrenzen – drinnen wie draussen – ebenfalls fallen. In Innenräumen gilt weiterhin eine Maskenpflicht und es muss der erforderliche Abstand eingehalten werden. Ist dies nicht möglich, muss eine Person neu zehn Quadratmeter Platz haben. Wieder möglich sind auch Auftritte von Chören in Innenräumen.

Keine Covid-Zertifikat im Detailhandel

Wie im Drei-Phasenmodell des Bundesrates vorgesehen, soll nun auch das Covid-Zertifikat zum Einsatz gelangen. Für Grossanlässe ist es Pflicht. Drinnen sind maximal 3000 Personen erlaubt, draussen 5000 Personen – unabhängig davon, ob eine Sitzpflicht gilt.

Bei Veranstaltungen mit weniger als 1000 Personen kann der Zugang auf Personen mit einem Covid-Zertifikat eingeschränkt, um von Erleichterungen bei den Schutzmassnahmen zu profitieren. Nicht eingesetzt werden darf das Zertifikat in öffentlichen Bereichen wie dem öffentlichen Verkehr, Detailhandel oder an privaten Veranstaltungen. (rwa)

 
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