Abstimmungssonntag: Die Region schickt die Öko-Vorlagen bachab

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Die gross angelegte Nein-Kampagne zu den Agrarinitiativen (Bild aus Wikon) hat Früchte getragen. Bild: Marc Benedetti

Die umstrittenen Agrar-Vorlagen haben die Landbevölkerung offenbar mobilisiert, an die Urne zu gehen. Die Stimmbeteiligung lag im Kanton Luzern bei über 65 Prozent, im Wahlkreis Willisau sogar bei über 68 Prozent. Normalerweise liegt die Quote deutlich tiefer. An den eidgenössischen Abstimmungen im März zum Beispiel haben in Willisau weniger als 50 Prozent teilgenommen.

Dabei wurden die Agrarinitiativen im Wahlkreis Willisau durchweg abgelehnt. Der Nein- Stimmen-Anteil lag im Mittel bei fast 80 Prozent. Das widerspiegelt sich auch in den Gemeinden aus dem Einzugsgebiet dieser Zeitung. Am meisten Ablehnung erfuhren die Trinkwasser- und die Pestizidinitiative in der Gemeinde Altishofen: 84,8 Prozent lehnten die beiden Vorlagen ab. Die Gemeinde Wikon bildete indessen eine Ausnahme. Zwar wurden die Initiativen auch dort deutlich abgelehnt, aber lediglich mit 62,5 beziehungsweise 61,2 Prozent Nein- Anteil, was deutlich tiefer ist als in den umliegenden Gemeinden (siehe Tabelle unten). Noch deutlicher als im Wahlkreis Willisau fiel die Ablehnung im Entlebuch aus. Dort stimmten im Schnitt über 84 Prozent gegen die Agrarinitiativen.

Grosse Ablehnung gegen CO2-Gesetz in Willisau

Spannend bis in die Abendstunden blieb es beim CO2-Gesetz, das von der Schweizer Bevölkerung schliesslich knapp abgelehnt wurde. Der Nein-Trend zeichnete sich im Kanton Luzern schon früher ab. 52 Prozent der Luzernerinnen und Luzerner lehnten die Vorlage ab. Im Wahlkreis Willisau versenkten sogar satte 64,5 Prozent das Gesetz. Sehr gross war die Ablehnung in Roggliswil mit 78,1 Prozent.

Pfaffnau und Roggliswil lehnten Covid-19-Gesetz ab

Das Covid-19-Gesetz wurde im ganzen Kanton Luzern mit 57,4 Prozent angenommen, in den Wahlkreisen Willisau und Entlebuch jedoch abgelehnt. Während im Entlebuch über 60 Prozent Nein stimmten, lag der Nein-Anteil in Willisau nur knapp über 50 Prozent. In der Region lehnten die beiden Gemeinden Roggliswil und Pfaffnau die Vorlage mit 67,7 Prozent beziehungsweise 55,1 Prozent ab. Relativ hohe Zustimmung erhielt das Gesetz in Nebikon mit einem Ja-Stimmen-Anteil von 56,5 Prozent.

Auch das Anti-Terrorismusgesetz hiess der Kanton Luzern gut. 57,5 Prozent der Luzernerinnen und Luzerner begrüssen zusätzliche polizeiliche Massnahmen zur Bekämpfung von Terrorismus. In der Region war die Zustimmung in der Gemeinde Nebikon mit 62,4 Prozent am deutlichsten. Auf Ablehnung stiess das Gesetz in Roggliswil. 54,8 Prozent legten dort ein Nein ein. Noch deutlicher wurde das Gesetz in Hasle und Romoos verworfen.

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