zofingenregio: Den Herausforderungen im Pandemie-Jahr innovativ begegnet

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Archivbild (ZT)

«Die Mitarbeitenden der Geschäftsstelle mussten sich immer wieder neuen Begebenheiten anpassen, ihre Arbeit phasenweise im Homeoffice erledigen», sagt Präsident Hans-Ruedi Hottiger. Auch für den Regionalverband sei 2020 wegen der Corona-Pandemie ein spezielles Jahr gewesen. Doch nicht nur sie, sondern auch alle anderen Gremien des Verbandes hätten sich flexibel gezeigt: Einige Sitzungen seien abgesagt worden, andere hätten per Video-Konferenz oder im Zirkularverfahren stattgefunden. «Insgesamt haben wir es geschafft, innovativ und zukunftsgerichtet auf diese aussergewöhnliche Zeit zu reagieren», zeigt sich Hottiger zufrieden.

Trotz Corona-Jahr wichtige Projekte umgesetzt

Aber auch personell war 2020 für den Regionalverband turbulent: Nicht nur ersetzte Albrecht Tima im Frühling die Geschäftsführerin und Abteilungsleiterin Zentrale Dienste Nadine Schmid. Auch im Vorstand sowie in der Arbeitsgruppe Pflegebereich und im Bereich Integration gab es personelle Wechsel und Mutterschaftsvertretungen.

Nichtsdestotrotz seien 2020 wichtige Projekte umgesetzt und vorangetrieben worden, sagt Hottiger. In der Regionalplanung etwa sei intensiv am Agglomerationsprogramm AareLand 4. Generation gearbeitet worden, das in der im Herbst durchgeführten öffentlichen Mitwirkung und Behördenvernehmlassung auf breite Akzeptanz stiess. «Weitere wichtige Projekte in der Regionalplanung waren die regionale Energieplanung, das regionale Naherholungskonzept – bei beiden Projekten sind die inhaltlichen Arbeiten abgeschlossen worden – sowie die regionale Wasserversorgung und das regionale Konzept höhere Bauten», erklärt der Regionalverbandspräsident.

Die Fachstelle Integration führte 2020, in ihrem ersten operativen Jahr, knapp 150 Beratungen durch. Angesichts der Situation rund um Covid-19 nahm sie im vergangenen Jahr vermehrt eine Drehscheibenfunktion ein, prüfte mit Akteuren alternative Durchführungsmöglichkeiten für ihr Angebot und mit Migrantinnen und Migranten Optionen, wie sie trotz Hürden weiterhin an Kursen teilnehmen können. Trotz erschwerter Bedingungen aufgrund der Pandemie konnten ein Elternbildungskurs und ein Arbeitsintegrationskurs durchgeführt werden.

Auch die Koordinationsstelle für Freiwilligenarbeit im Asyl- und Flüchtlingsbereich fokussierte sich während des Lockdowns aufgrund des Verbots zur Durchführung von niederschwelligen Projekten zur sozialen Integration darauf, Freiwillige mit Infos zu bedienen. Zudem wurden diverse Weiterbildungsangebote und Integrationsprojekte in der Region durchgeführt, 32 Freiwillige beraten und 24 Einsätze vermittelt.

Die Arbeitsgruppe Pflegebereich startete mit der Erhebung der ambulanten und stationären Restkosten der Gemeinden, die in Zukunft jährlich durchgeführt werden soll. Zudem beschäftigte man sich mit dem Mangel an Haus- und Kinderärztinnen und -ärzten in der Region. «Dieses Thema soll im nächsten Jahr noch intensiver angegangen werden», informiert Hottiger.

Hauptthema in der Arbeitsgruppe Asylwesen war die Weiterentwicklung der von der Stadt Zofingen im Mandat geführten Fachstelle Integration und der Koordinationsstelle für Freiwilligenarbeit im Asyl- und Flüchtlingsbereich.

Insgesamt sei das Corona-Jahr 2020 ein anspruchsvolles Jahr gewesen, meint Hans-Ruedi Hottiger. «Umso glücklicher bin ich, dass wir trotz allem die sich stetig wandelnden Herausforderungen für die Gemeinden und unseren Verband gemeinsam meistern konnten.»

Abgeordnetenversammlung ist nicht öffentlich

Am 30. Juni wird der Jahresabschluss 2020 des Regionalverbands der Abgeordnetenversammlung im Zofinger Bürgersaal zur Genehmigung vorgelegt. «Die Abgeordnetenversammlung ist aufgrund der aktuellen Situation ein weiteres Mal nicht öffentlich», erklärt Hottiger. Die Zahl der Teilnehmenden sei beschränkt. Eine limitierte Anzahl an Plätzen für Besucher sei jedoch vorhanden, «sollte eine Teilnahme erwünscht sein, bitten wir um eine Anmeldung». (kdi)

Ziel war es, neue Tageseltern zu finden

Tagesfamilien Die sechs Mütter- und Väterberaterinnen des Regionalverbands berieten 2020 in 2273 Sprechstunden fast 1400 Eltern. Hinzu kamen 1783 telefonische Beratungen und Beratungen per E-Mail. Die telefonische Erreichbarkeit wurde stark ausgebaut. Zudem machten die Beraterinnen fast 500 Hausbesuche. Aufgrund der Pandemie-Situation wurde das Angebot ständig gemäss den Vorgaben der Aargauer Kantonsärztin angepasst.

Die der Tagesfamilien-Vermittlung zofingenregio angeschlossenen Tagesmütter leisteten 2020 über 14 000 Betreuungsstunden. «Der adminis-trative Aufwand war wegen des Lockdowns im Frühjahr noch grösser als sonst schon, vor allem, weil es nach wie vor schwierig ist, Tageseltern zu finden, die Kinder in ihren Familien betreuen möchten», erklärt Hans-Ruedi Hottiger. Ein Arbeitsschwerpunkt neben dem alltäglichen Vermittlungsgeschäft sei daher gewesen, neue Tageseltern zu finden. Zudem sei eine Überprüfung der Gesamtstruktur dieses Dienstleistungsbereichs angegangen worden, die aber noch nicht abgeschlossen ist. (kdi)

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