NOMZ: Jazz in der Altstadt, Blues-Grösse in der Stadtkirche

Blues from Switzerland: Pascal Geiser & Band in der Stadtkirche.Bilder: Thomas Fürst
Die Kiwaner Stefan Senn (links) und Rolf Freiermuth führten die Gruppe von Auftritt zu Auftritt.
Die Swiss Old Time Session brachte den «Good Old Jazz» in die Thutstadt.

Normalerweise hätte am Montag das New Orleans Meets Zofingen stattgefunden. Schweren Herzens wurde der Anlass erneut abgesagt.

Doch in diesem Jahr gab es eine Alternative. Im Rahmen eines «Charity 21»-Events zirkulierten zwei Marchingbands durch die Altstadt und in der Stadtkirche gab Blues-Grösse Pascal Geiser drei Konzerte. Die Kiwaner sammelten bei der zuhörenden Bevölkerung Spendengelder für ihr Sozialprojekt. Die Konzerte waren frei zugänglich und die Marchingbands zogen von Beiz zu Beiz − bis der Wettergott einen Strich durch die Rechnung machte. Schon früh begann es zu regnen, das Gewitter liess nicht lange auf sich warten. Aufgrund der schlechten Wetterprognosen hielten sich die Beizenbesuche in Grenzen. Doch die anwesenden Gäste zeigten sich spendierfreudig.

Pascal Geiser & Band freuten sich riesig auf ihre Konzerte in der Stadtkirche. Nach eigenen Angaben war es genau 198 Tage her, seitdem der Schweizer Blues-Künstler das letzte Mal auf einer Bühne stand − ohne Publikum. Er begeisterte mit seiner Musik alle Zuhörer und zog sie in seinen Bann. Die Kollekte der Konzerte und die gesammelten Spenden kommen dem sozialen Projekt «Quartierarbeit mit Velos in Zofingen» zugute. Die Offene Kinder- und Jugendarbeit besucht die Wohnquartiere und bietet dort niederschwelligen Zugang zu Projekten und Angeboten.

«Etwas Wehmut machte sich breit»

Walter Bloch ist der OK-Präsident von New Orleans Meets Zofingen. Trotz Wetterkapriolen und dem EM-Spiel der Schweiz entschloss sich das OK, das wegen Corona reduzierte Programm am Montagabend durchzuführen.

Herr Bloch, wie haben Sie den Anlass erlebt?

Walter Bloch: Leider spielte der Wettergott nicht mit, was sehr schade war. Denn die Gastrobetriebe waren sehr gut vorbereitet. Die Marching Bands konnten nur einen Teil ihres Programms absolvieren. Ich vermute, dass das schlechte Wetter und das EM-Spiel der Schweiz dazu führten, dass nicht so viele Menschen in die Stadt kamen.

Sie haben im Vorfeld der Veranstaltung bewusst auf Werbung verzichtet. Bereuen Sie das im Nachhinein?

Wir befürchteten einfach, dass plötzlich zu viele Menschen in der Stadt sind. Darum verzichteten wir auf Werbung. Als das Wetter dann tatsächlich schlecht war, machte sich etwas Wehmut breit. Ich frage mich, wie es gewesen wäre, hätte das Wetter mitgespielt. Trotz allem sind wir zufrieden. Und auch die Künstler waren froh, wieder einmal vor Publikum zu spielen.

Wie gross ist die Kollekte ausgefallen?

Die Besucherinnen und Besucher waren sehr spendabel. Den genauen Betrag kenne ich noch nicht, aber es wird ein schöner Batzen sein. (jam)

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