Trotz Corona-Einbruch: Das Aarauer KIFF schreibt eine schwarze Null

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Das maskierte Publikum beim Konzert von «Stiller Has» im KIFF in Aarau am 10. September 2020. Foto: Michael Würtenberg

Es ist ein Beweis dafür, dass die Corona-Hilfsmassnahmen die gewünschte Wirkung erzielen: Das KIFF musste zwar letztes Jahr einen Einbruch der Besucherzahlen um nahezu 75 Prozent (noch gut 10'000 Personen) in Kauf nehmen, doch finanziell kam der kulturelle Leuchtturm deswegen nicht in Nöte.

Die Aarauer Institution vermeldet einen positive Abschluss, sprich eine schwarze Null. «Dank den weiterlaufenden Subventionen von der Stadt Aarau, dem Kanton Aargau und dem Kuratorium im Wert von 876'000 Franken sowie den Beiträgen aus der Ausfallentschädigung und der Kurzarbeit, konnte sich der Betrieb gut über Wasser halten», heisst es in einer Medienmitteilung.

Laut Jahresbericht bekam das KIFF vom Kanton 202'000 Franken und als Kurzarbeitsentschädigung 287'000 Franken – also insgesamt fast eine halbe Million Franken. Dies bei einem Gesamtumsatz von 2,2 Millionen Franken. Für den kommenden Herbst/Winter ist das KIFF optimistisch. «Wenn alles gut geht, erwartet uns im Herbst/Winter 2021 eine Veranstaltungssaison fast wie vor der Pandemie», heisst es in einer Medienmitteilung.

Es wird intensiv an der Entwicklung des Neubauprojektes KIFF 2.0 gearbeitet.

Es wird intensiv an der Entwicklung des Neubauprojektes KIFF 2.0 gearbeitet.

ZVG / Aargauer Zeitung

Nach ersten kleinen Konzerten und Veranstaltungen im April und Mai seien im August 2021 vereinzelte Sommerbespielungen auf Aussenplätzen angedacht. Neben dem Tagesgeschäft ist das Neubauprojekt KIFF 2.0 ein grosses Thema: Das Vorprojekt gibt es seit Ende Mai. Es wird immer noch mit Kosten von rund 25 Millionen Franken gerechnet (Basis Grobkostenschätzung). Etwas mehr finanzielle Klarheit sollte im kommenden Hebst bestehen, wenn die Arbeiten am Bauprojekt abgeschlossen sein werden.

«Geplant ist nach wie vor, dass das neue KIFF im Winter 2024/25 eröffnet werden kann», heisst es in der Medienmitteilung. Was die Finanzierung des Neubaus anbetrifft, sind nach wie vor 75 Prozent der Kosten zugesichert. Das KIFF will mit weiteren Bemühungen den notwendigen Betrag erreichen.

 
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