Verhandlungen zum «Küngoldpark» sind abgeschlossen

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Die Profilierung des Küngoldparks hat viele aufgeschreckt. Bild: zvg

Gegen das Bauprojekt Küngoldpark in Küngoldingen wurden Anfang April eine Sammeleinsprache mit knapp 180 Unterschriften sowie weitere Einwendungen eingereicht. Ende Juni fanden nun an zwei Abenden die Einspracheverhandlungen statt. Mit dabei waren Vertreter der Bauherrschaft Fortimo AG, der Gemeinde sowie ein Teil der Einsprechenden. Einer von ihnen: Hubert Eichelsberger, der sich als unmittelbarer Anwohner an vorderster Front gegen das Projekt wehrt und auch die Sammeleinsprache lancierte.

Folgende Themen wurden gemäss Hubert Eichelsberger an der Verhandlung besprochen: Einpassung ins Ortsbild, Verkehrssicherheit, Informationskultur, die Wegverbindungen sowie auch Lärm und sonstige Emissionen. Hubert Eichelsberger bemängelt zum Beispiel, dass die Arealüberbauung Küngoldpark ein Einheitsprojekt sei, das in anderen Gemeinden schon so realisiert wurde. Aus seiner Sicht passt das Vorhaben nicht ins Quartier. Gestört haben sich die Einsprechenden zudem an der Höhe der Überbauung. Damit einher geht die Kritik am Schattenwurf der Gebäude, die ebenfalls vorgebracht wurde.

Die Fortimo AG plant eine Überbauung mit zwei Mehrfamilienhäusern mit 30 Eigentumswohnungen sowie mit zwei Mehrfamilienhäusern mit 71 Mietwohnungen. In einem früheren Artikel betonte Lorenz Nef, Leiter Entwicklung und Mitglied der Geschäftsleitung bei der Fortimo AG, dass man auf hohe Anforderungen bezüglich Architektur, Wohnungsgrundrissen, ausgewogenen Wohnungsmix und Nachhaltigkeit an die Bauten setze. Als Beispiel: In Aarburg hat die Fortimo AG bereits den «Webipark» realisiert.

Einsprecher fordert ein Verkehrskonzept

Eichelsberger störte sich zudem an der Informationspolitik zum Bauvorhaben. Im November 2020 seien plötzlich die Profile gestanden, danach seien Flyer in den Briefkästen gelandet. Er bedauerte, dass die Nachbarschaft nicht einbezogen wurde. Ein weiteres grosses Thema für die Einsprechenden war die Verkehrssicherheit. Die Leute befürchten, dass die Arealüberbauung zu einem Verkehrschaos führt, wie Eichelsberger sagt. Er fordert, dass es ein Verkehrskonzept geben muss, bevor die Baubewilligung erteilt wird.

Wie es nun mit dem Projekt Küngoldpark weitergeht, ist unklar. Die Gemeinde will sich gegenüber dem ZT nicht dazu äussern, da es sich noch um ein laufendes Verfahren handelt. Ursprünglich geplant war der Baubeginn für Herbst 2021, der Bezug soll im Sommer 2023 stattfinden.

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