«So einen Fall kann man nicht üben»: Feuerwehrkommandant zum Flugzeugabsturz von Subingen

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Am Dienstagabend stürzte in Subingen ein Kleinflugzeug des Typs Bücker Bü 131 Jungmann ab. (Kapo SO)
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Kapo SO

Am Mittwochmittag wird das Wrack der gelben Bü 131 auf dem Feld in Subingen bereits weggeräumt. Der Doppeldecker war am Dienstagabend spiralförmig vom Himmel gestürzt. Eine Person verstarb an der Absturzstelle, eine weitere Person befindet sich im Spital. Die Ursache wird gegenwärtig untersucht.

Im Einsatz standen Ambulanz, Rega, Kantonspolizei sowie die Feuerwehren von Zuchwil und Subingen. «Die Einsatzkräfte waren sehr schnell vor Ort», sagt Andre Kofmel, Kommandant der Feuerwehr Subingen. Sein Team war von der Kapo aufgeboten worden, nachdem bei der Alarmzentrale kurz vor 20.25 Uhr mehrere Meldungen eingegangen waren.

Anwohner helfen mit

«Unsere Aufgabe war vor allem das Sichern und Absperren des Schadensplatzes», erklärt Kofmel weiter. Seine rund 30 Feuerwehrpersonen boten zudem Brandschutz und stellten die Kommunikation mit der Polizei sicher. 

Der Absturz habe zahlreiche Zuschauer angezogen. «Diese mussten wir höflich beten, sich vom Unfallort fernzuhalten, damit die Rettungskräfte ihre Arbeit tun konnten.» Viele Einwohner von Subingen hätten aber auch mitgeholfen.

Suche nach den Ursachen

So einen Absturz zu üben, sei schwierig, erklärt Kommandant Kofmel, auch wenn er nicht unwahrscheinlich ist, wie der gestrige Fall zeigt. Flugzeugabstürze sind jedoch selten: Der letzte ähnliche Unfall ereignete sich in Subingen im Juni 1929, als ein Militär-Doppeldecker abstürzte.

Beim Kleinflugzeug handelt es sich um eine Bücker Bü 131 Jungmann. Wo die Maschine gestartet war und wo sie hin wollte, ist noch unklar. Womöglich aus Bleienbach oder Biel-Kappelen. Laut Augenzeugenberichten verlor der Doppeldecker die Kontrolle und geriet ins Strudeln. Der Pilot soll noch gerufen haben, dass er nichts mehr machen kann.

Die Sicherheitsuntersuchungsstelle (Sust) untersucht die genaue Absturzursache. Die Identifikation der verstorbenen und der verletzten Person steht derzeit noch aus.

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