Zum Saisonende in der Aarburger Badi gabs Badespass für den treuen Begleiter

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Lars Henschel wartet mit Unterwasserkamera auf die zotteligen Vierbeiner. Bilder: Alfred Weigel
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Hier brauchts noch ein bisschen Überzeugungsarbeit, bis sich die Vierbeiner ganz ins Schwimmbecken trauen.

Von 12 Uhr mittags bis abends um 19.30 Uhr bot sich für Hunde die einmalige Gelegenheit, zusammen mit Frauchen oder Herrchen ins 24 Grad Celsius warme Wasser zu steigen. Offensichtlich betraten einige der zotteligen Vierbeiner das feuchte Neuland nur widerwillig. Es brauchte Überzeugungskraft und Lockmittel, bis sich die ersten Hunde ins Wasser wagten, obwohl Lars Henschel mit Unterwasserkamera auf sie wartete. Das Badewasser wies einen hundefreundlichen pH-Wert von 7,6 auf, auch der Chlorgehalt wurde von 0,6 auf 0,12 Milligramm pro Liter herabgesetzt.

Zum Erfolg des Hundebadetags trug das Badmeisterteam Mario Banse und Roland Studer bei. Seit 2017 sorgt Studer für das Wohlbefinden der Badegäste, von 2002 bis 2005 war er schon einmal Badmeister in der Badi Aarburg, wo sich nebenan ein Campingplatz sowie ein Beachvolleyballfeld befinden. «Wir versuchen, Hunden und ihren Besitzern eine familiäre Atmosphäre an diesem Badeanlass zu bieten», sagte Badmeister Banse, der sich sichtlich über den Besuch freute – trotz kleinerer Regenschauer.

Die Sanierungsarbeiten dauern rund ein Jahr

Der Badespass für die vierbeinigen Freunde fiel auf ein frühes Datum in der Badesaison. Eine gründliche Sanierung des ältesten Aargauer Schwimmbads für knapp sechs Mio. Franken steht an. Die Arbeiten starten mehr oder weniger am Montag, 26. Juli und sind auf zwölf Monate bis Juni 2022 veranschlagt.

Die «Badeanstalt des Fluss- und Sonnen-Bades Aarburg» wurde als erstes Schwimmbad im Kanton Aargau am 13./14. Juni 1931 eröffnet. Die Sanierung erfolgt im Architekturstil des Erbauungsjahres, wobei heutige Auflagen erfüllt und technische Möglichkeiten wie die zur Wasseraufbereitung ausgereizt werden. Nostalgisches Gedankengut kommt beim Beckenumgang und dem Schwimmbecken zum Zug. Die Masse bleiben erhalten, allerdings soll der Nichtschwimmerteil vergrössert werden. Ein Wörtchen mitzureden hat der Denkmalschutz. So erhalten die 100 Kabinen wie vor 90 Jahren Türen aus Holz. «Eine stilvolle Sanierung trägt zum Alleinstellungsmerkmal der Badeanstalt Aarburg bei», so Gemeinderat Rolf Walser, in dessen Ressort das Schwimmbad fällt.

Ob es nach vollendeter Sanierung wieder einen Hundebadetag geben wird? Die schwanzwedelnden Badegäste dürfen gespannt sein, wie die Gestaltung des Badeprogramms in einem Jahr aussehen wird.

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