In Feierlaune waren am 1. August in Olten die ausländischen Duos

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Das einzige ausländische Duo, die Neuseeländer Ben und Sam O’Dea, setzte sich in Olten gegen die gesamte Schweizer Konkurrenz durch. (Bild: Paul Good)

Das Dutzend ist voll: Zum zwölften Mal machte die Beachtour in diesem Jahr Halt in Olten. 2009 war die Premiere, im vergangenen Jahr fiel der Anlass der Coronapandemie zum Opfer. Und auch die diesjährige Austragung stand lange auf der Kippe. Das Turnier hätte eigentlich bereits im Juni stattfinden sollen. Nicht nur der Termin wurde geändert, sondern auch der Standort. Statt auf der Kirchgasse wurde heuer vor der Schützi gespielt.

«Aufgrund der reduzierten Grösse des Turniers in diesem Jahr passte die Schützi als Standort sehr gut. Oben in der Kirchgasse war die Arena fast doppelt so gross», sagt Turnierdirektor Michi Bleiker. Die Tribünen vor der Schützi waren für insgesamt 450 Zuschauer konzipiert, durften aber nur zu zwei Dritteln gefüllt werden. «Wir waren sehr gut ausgelastet, hatten aber keine Probleme mit der Kapazitätsgrenze», kommentiert Bleiker das Zuschauerinteresse.

Ihn freut insbesondere, dass das Schutzkonzept «einwandfrei funktioniert hat». Sämtliche Schutzmassnahmen wurden in seinen Augen perfekt umgesetzt: «Es gab auch überhaupt keine Probleme mit dem Publikum. Man spürte, dass sich die Leute einfach freuen, dass wieder etwas stattfindet und wieder gespielt wird – auch in der etwas abgeänderten Version kam das Turnier sehr gut an bei den Zuschauern.» Bleiker spricht von einem «super Zuschaueraufmarsch bei diesen Wetterbedingungen».

Während 60 bis 70 Prozent des Turniers kein Regen

Die Sonne zeigte sich nur sehr selten während der vier Turniertage. «Nicht so toll», sagt Michi Bleiker, angesprochen auf das triste Wetter in den vergangenen Tagen. «Im Hochsommer Ende Juli erwartet man eigentlich schon Topwetter», fügt er hinzu, relativiert aber sogleich: «Der Donnerstag war gut, der Samstag bis um 20 Uhr ebenfalls. Und weil der Sonntag auch noch lange einigermassen trocken blieb, hatten wir immerhin während 60, 70 Prozent des Turniers keinen Regen.»

Auch aus sportlicher Sicht fällt das Fazit des Turnierdirektors positiv aus. «Für das Publikum ist es lässig, wenn es viele Duelle Schweiz gegen Ausland gibt», sagt er. Bei den Frauen erreichten am Ende sogar beide ausländischen Duos – Bieneck/Schneider aus Deutschland und Plesiutschnig/Schützenhöfer aus Österreich – den Final. Und bei den Männern sicherten sich die Neuseeländer Sam und Ben O’Dea den Turniersieg. «Die internationalen Teams haben das gebracht, was wir von ihnen erwarteten: ein hohes Niveau und packende Duelle Schweiz gegen Ausland», so Bleiker.

Für den 39-Jährigen und sein Team begannen gestern nach dem Finalspiel der Frauen ab 17 Uhr gleich die Abbauarbeiten. Die dauern je nach Wetter anderthalb bis zwei Tage. «Montagabend, spätestens Dienstagmittag sind wir fertig», blickt Bleiker voraus. Der Sand bleibt im Kanton, wird für ein neues Beachvolleyballfeld gebraucht. Er ist begehrt, schon jetzt gibt es Anfragen für das nächste Jahr.

Rund 50 Leute stehen beim Abbau im Einsatz. Wobei es Lieferanten gibt, wie etwa für Licht und Ton, die mit eigenen Arbeitern vor Ort sind und das Equipment für die Turniere zur Verfügung stellen. Der Grossteil des Tour-Materials wird nun kurz zwischengelagert. Dann geht es für den Tross, «ähnlich wie bei einem Zirkus», so Bleiker, weiter nach Genf, wo vom 12. bis 15. August der fünfte von sieben Beachtour-Events ansteht.

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