Der Pfarrer von Wikon und Reiden sagt definitiv Adieu

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Ministrantinnen und Krippenspieler trugen ihre guten Wünsche an den scheidenden Pfarrer vor. Bilder: Beatrix Bill
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Am Samstagabend wurde Jarosław Płatuński in der katholischen Kirche Wikon verabschiedet. In der Kirche vonReiden geschah dies bereits am 20. Juni. Am letzten Arbeitstag seiner elfjährigen Amtszeit in der Pfarrei Reiden-Wikon nahm er mit der Eucharistiefeier in Wikon damit seine allerletzte Amtshandlung vor.

«Ich bin dann mal weg, könntest du jetzt sagen. Das entspricht deiner Bescheidenheit», meinte Angelika Naydowski. Doch so einfach wollte sie den Pfarrer nicht ziehen lassen. In ihrer Dankesrede hielt die Vizepräsidentin des Kirchenrates noch einmal eine kurze Rückschau. Dem Glauben feste Wurzeln geben, das sei immer sein grosses Anliegen gewesen. Aus guten Wurzeln könne ein starker kräftiger Baum wachsen, hartes Holz entstehen, Wurzeln, die in der Kindheit gelegt werden und im Alter tragen. «Zu sehen, was du bewirkt hast, wozu du beigetragen hast, was aus den Wurzeln entstanden ist, das möge dir dieses Wurzelbuch zeigen. Als Erinnerung und Dank an die Zeit hier in Wikon haben viele ein paar Wurzeln zusammengetragen und für dich in diesem Buch festgehalten», sagte Angelika Naydowski. «Nochmals vielen Dank und alles Gute für deine neue Aufgabe. Jetzt lassen wir dich schweren Herzens weg.» Sie sprach im Namen des Kirchenrats Reiden, den Pfarrmitgliedern und Freunden der Pfarrei Reiden-Wikon ein «Vergelt’s Gott» aus. Auch die Ministrantinnen und Ministranten aus Wikon und eine Delegation der Krippenspieler gaben dem Pfarrer liebe Wünsche mit auf den Weg.

Gemeindepräsidentin dankt dem Pfarrer

Im Anschluss ergriff die Gemeindepräsidentin von Wikon, Michaela Tschuor, das Wort. Als Vertreterin der weltlichen Gemeinde dankte sie dem Vertreter der christlichen Gemeinde für die gute Zusammenarbeit, seinen Mut und die Kraft. Er habe den Wandel der Zeit erkannt, Projekte danach ausgerichtet und sich erfolgreich für die Gemeinde eingesetzt und Verantwortung übernommen.

Organist Bruno Kaufmann beschenkte den Pfarrer mit wunderschönen Orgelklängen aus seiner alten Heimat Polen. Auch die Besucher freuten sich über diese Melodien-Reise. Der Pfarrer bedankte sich seinerseits bei Xaver Kaufmann für seinen grossen Einsatz und gab ein paar Anekdoten preis. Kaufmann verschönert seit Jahren mit Blumengestecken die Kirche Wikon. Bei grösseren Arbeiten wurden die beiden auch schon zusammen auf einem Baum entdeckt; Płatuński ist schliesslich als Bauernsohn aufgewachsen.

Mit grossem Applaus endete der Anlass. Am Ausgang durfte der scheidende Pfarrer noch manches persönliches Abschiedswort entgegennehmen. Er wird künftig im Osten des Kantons Aargau tätig sein, als Pfarrer des Pastoralraums Rohrdorferberg (AG 6). (bb/red)

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