Wiese soll für neuen Kindergarten nicht wild überbaut werden

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Hanspeter Schläfli (Mitte) erklärt das Traktandum Sporthalle. Bild: sif

Es wird viel gebaut in Oftringen. Die Gemeinde kommt fast nicht nach, für die Kinder all ihrer Zuzüger rechtzeitig genügend Schulraum zu errichten. «Im südlichen Teil des Dorfs haben wir zu wenig Kindergartenplätze», sagte denn auch Ammann Hanspeter Schläfli, als er an der Gemeindeversammlung vom Mittwoch den Plan vom neuen Doppelkindergarten vorstellte. Die Gemeinde sollte den Planungskredit von 100 000 Franken absegnen, damit eine Ausschreibung gemacht werden kann. Der Kindergarten soll auf der Wiese gegenüber des Kindergartens Oberfeld in Kün- goldingen zu stehen kommen, nahe des Gebiets Peyerland, wo in nächster Zeit Überbauungen erwartet werden.

Auf der Wiese sollen Freiräume bestehen bleiben

Und es ist diese Wiese, die dem Oftringer SP-Präsidenten Urs Kilchenmann Sorgen machen. Es gäbe nicht mehr viele grüne Flecken im Dorf, auf denen Fussball gespielt oder spaziert werden könne, sagte er. Es sei deshalb wichtig, schon bei der Planung des Kindergartens Freiräume auf der Parzelle einzubauen. Ausserdem käme es günstiger, wenn man die Freiräume schon in der Planung einbeziehe, als wenn man das Projekt später überarbeiten müsse. Kilchenmann beantragte im Namen der SP, die Planung der Erschliessung der Freiräume ausdrücklich in die Projektierung einzubeziehen. Die Kosten des vom Gemeinderat beantragten Kredits sollten um maximal zehn Prozent überschritten werden. Die Gmeind nahm diese Ergänzung mit 71 gegen 28 Stimmen an.

Ein anderer Votant fragte, ob die Wiese denn der einzig mögliche Standort sei, da auch er es schade fand, dass sie als eine der letzten grünen Flächen zubetoniert werden soll. «Nein», antwortete Ammann Schläfli, doch der Kindergarten solle im Gebiet Küngoldingen sein.

Ohne Probleme angenommen wurden der Planungskredit für die Dreifachsporthalle Oberfeld (160 000 Franken) und das neue Medien- und Informatikkonzept (912 000 Franken). Auf den Hinweis eines Votanten hin versprach Ammann Schläfli, die Installierung von Solarzellen auf dem Dach zu prüfen. Ebenso die 1,7 Millionen Franken für den Entlastungskanal Zürichstrasse–Ackerweg. Unter Verschiedenes gab Hanspeter Schläfli den 1. November als Termin der Infoveranstaltung zur neuen BNO bekannt, die an der Gmeind vom 25. November erneut traktandiert wird.

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