Aargauer Grünen-Präsident will ein weiteres «G», um Covid-Zertifikat zu erhalten

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Daniel Hölzle, Präsident der Aargauer Grünen. Aufgenommen am 7. Februar 2019 in Zofingen an der Bahnhofstrasse. Bild: Chris Iseli

«Das ist ja eigentlich das, was das Zertifikat verändern sollte, dass es weniger Fälle auf den Intensivstationen gibt», sagt Daniel Hölzle gegenüber Tele M1. Wenn die Leute schriftlich einwilligen würden, im Falle einer Covid-Infektion auf ein Intensivbett zu verzichten, sei das Problem auch gelöst.

Nicht erstes Mal, dass diese Idee auftaucht

Bereits die Zürcher Gesundheitsdirektorin Nathalie Rickli brachte diesen Vorschlag kürzlich ins Spiel. Schon da wetterte der Aargauer SVP-Grossrat Daniel Aebi: «Wir müssen bei der Ethik bleiben. Sonst machen wir eine Zwei- oder sogar Dreiklassengesellschaft. Und das darf nicht sein.»

Dem widerspricht Hölzle. Denn mit einer Patientenverfügung ein Covid-Zertifikat zu erhalten, sei vor allem für junge Personen interessant. «Als 20-Jähriger hätte ich das jetzt noch eine interessante Option gefunden. Gerade für Junge, muss man sagen, ist die Wahrscheinlichkeit relativ klein, auf der IPS zu landen», so der Aargauer Grünen-Präsident weiter.

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